• Home
  • Magazin
  • Men
  • Blog
  • Style
  • Finanzen
  • Reise
  • Lifestyle
  • Sport
  • Tech
  • Astrologie
  • Fragen
  • A-Z
Nachrichten

Forsa: Niedrigster Wert für CDU/CSU seit Pandemie-Beginn

Armin Laschet, über dts Nachrichtenagentur

Foto: Armin Laschet, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – CDU/CSU verlieren in der von Forsa gemessenen „Sonntagsfrage“ gegenüber der Vorwoche einen Prozentpunkt und fallen auf 34 Prozent. Das ist der niedrigste Wert seit Ende März 2020, als die Corona-Pandemie Fahrt aufnahm. Die FDP verliert ebenfalls einen Prozentpunkt, Linke und AfD gewinnen jeweils einen Prozentpunkt, so die Erhebung für das RTL/ntv-„Trendbarometer“.

Die Werte der übrigen Parteien bleiben unverändert. Auch der Kompetenzwert der Union sinkt in dieser Woche auf den niedrigsten Wert seit Ende März 2020. 35 Prozent der Deutschen sind derzeit überzeugt, dass CDU/CSU am besten mit den Problemen in Deutschland fertig werden – drei Prozentpunkte weniger als in der Vorwoche. Die Union liegt dennoch weit vor den übrigen Parteien: SPD und Grünen würden wie in der Vorwoche jeweils 5 Prozent der Befragten zutrauen, die anstehenden Probleme in Deutschland am besten lösen zu können. 7 Prozent sprechen einer der übrigen Parteien, 48 Prozent gar keiner Partei politische Kompetenz zu. Wenn jetzt Bundestagswahl wäre, könnten die Parteien mit folgendem Ergebnis rechnen: CDU/CSU 34 Prozent, SPD 16 Prozent, FDP 7 Prozent, Grüne 19 Prozent, Linke 8 Prozent, AfD 9 Prozent. 7 Prozent würden sich für eine der sonstigen Parteien entscheiden. Die Zahl der Nichtwähler und Unentschlossenen entspricht mit 24 Prozent dem Anteil der Nichtwähler bei der Bundestagswahl 2017 (23,8 Prozent) und ist höher als in den meisten letzten Wochen. Wenn jetzt gewählt würde, würden laut Forsa 722 Abgeordnete in den Bundestag einziehen. Die Union würde gegenüber der Bundestagswahl 20, die Grünen würden 80 Sitze hinzugewinnen. Alle übrigen Parteien würden verlieren. Laut Forsa sähe die Mandatsverteilung im neuen Parlament so aus: CDU/CSU 266, Grüne 147, SPD 124, Linke 62, FDP 54 und AfD 69 Sitze. Bei der Kanzlerpräferenz verliert der neue CDU-Vorsitzende Armin Laschet unterdessen noch weiter an Zuspruch. Gegenüber der Vorwoche büßt Laschet drei Prozentpunkte ein – im Vergleich zu den beiden Wochen nach seiner Wahl zum CDU-Chef hat Laschet sogar sechs Prozentpunkte verloren. Wenn die Bundesbürger ihren Bundeskanzler selbst wählen könnten, würden sich in dieser Woche 22 Prozent für den Unions-Kandidaten Laschet entscheiden, 20 Prozent für den Grünen-Chef Robert Habeck (minus 1) und 18 Prozent für den SPD-Kanzlerkandidaten Olaf Scholz (unverändert). Wäre CSU-Chef Markus Söder Kanzlerkandidat der Union, könnte er mit 36 Prozent der Stimmen rechnen (minus 1). Habeck käme gegen Söder auf 19 (plus 1), Scholz auf 15 Prozent (unverändert). Nach einem Jahr der Corona-Pandemie sind die meisten Bundesbürger laut Forsa zufrieden mit der Arbeit der Regierungschefs in ihren Bundesländern. Am beliebtesten ist Hamburgs Bürgermeister Peter Tschentscher: 75 Prozent der Hanseaten sind mit der Arbeit des Sozialdemokraten zufrieden, 19 Prozent äußern sich unzufrieden. Knapp hinter ihm folgen Daniel Günther, Ministerpräsident von Schleswig-Holstein (74 Prozent Zufriedenheit) und Bayerns Regierungschef Markus Söder (72 Prozent). Der Grüne Winfried Kretschmann (Baden-Württemberg), der vor anderthalb Jahren noch beliebtester Regierungschef eines deutschen Bundeslandes war, kommt in diesem Februar wegen der starken Zugewinne der übrigen Länderchefs auf den vierten Platz, mit immer noch 71 Prozent Zustimmung. Forsa hatte im Februar fast 8.000 Bundesbürger gefragt, ob sie mit der Arbeit ihrer Ministerpräsidenten zufrieden sind. In Hamburg, Schleswig-Holstein, Bayern und Baden-Württemberg erzielen die Regierenden mit mehr als 70 Prozent Zustimmung Spitzenwerte. Nur eine Minderheit (ein Viertel oder weniger) äußert sich in diesen vier Bundesländern unzufrieden. In 13 der 16 Bundesländer bewerten mindestens 60 Prozent der Bürger die Arbeit ihrer jeweiligen Regierungschefin oder ihres Regierungschefs positiv. Lediglich in Thüringen, Nordrhein-Westfalen und Berlin liegt die Zustimmung niedriger, in der Bundeshauptstadt sogar knapp unter 50 Prozent. Dicht hinter dem führenden Quartett folgt eine der beiden Frauen in der Riege der Länderchefs: Mit Manuela Schwesig sind 69 Prozent der Menschen in Mecklenburg-Vorpommern zufrieden. Andreas Bovenschulte, seit August 2019 Bürgermeister in Bremen, kommt ebenso wie der Niedersachse Stephan Weil auf 66 Prozent Zustimmung, Malu Dreyer aus Rheinland-Pfalz und der Saarländer Tobias Hans erreichen beide je 65 Prozent. Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller bleibt, mit jetzt 49 Prozent Zustimmung, auf dem letzten Platz des Rankings. 48 Prozent der Berliner sind mit seiner Arbeit unzufrieden. Vorletzter ist der neue CDU-Vorsitzende Armin Laschet (52 Prozent Zufriedenheit in Nordrhein-Westfalen, 44 Prozent sind unzufrieden), Drittletzter Bodo Ramelow (54 Prozent Zufriedenheit in Thüringen, 45 Prozent sind unzufrieden). Während der Corona-Pandemie ist das Vertrauen zu den meisten Regierungschefs der 16 Bundesländer gewachsen. Der Bayer Markus Söder und Reiner Haseloff (Sachsen-Anhalt) haben den größten Vertrauenszuwachs seit dem letzten Forsa-Ranking im Juli 2019: Bei beiden stieg der Zustimmungswert um je 23 Prozentpunkte. Ebenfalls stark gestiegen ist die Zufriedenheit mit der Arbeit von Michael Müller (plus 22 Prozentpunkte), Tobias Hans (plus 20), Manuela Schwesig (plus 19) und Dietmar Woidke (plus 18). Michael Müller bleibt trotz des starken Anstiegs der Landeschef mit den niedrigsten Zufriedenheitswerten. Nur zwei Regierungschefs müssen geringe Verluste hinnehmen: Winfried Kretschmann (minus 2 Prozentpunkte) und Bodo Ramelow (minus 1). Die Daten zu Partei- und Kanzlerpräferenzen sowie politischer Kompetenz wurden von Forsa im Auftrag der Mediengruppe RTL vom 25. Februar bis 1. März 2021 erhoben. Datenbasis: 2.501 Befragte.

« RKI meldet 9019 Corona-Neuinfektionen – Inzidenz sinkt auf 64
» Handel fordert Ende der „staatlichen Zwangsschließung“