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Forscher: Warnung vor Scheitern der Energiewende

Energiewende (Foto: Jan Wachala | Dreamstime.com)

Energiewende (Foto: Jan Wachala | Dreamstime.com)

Ein von führenden Energieforschern unterschriebener Appell an die deutsche Bundesregierung warnt vor dem Scheitern der Energiewende. Deutschland müsse seine Sparbestrebungen intensivieren und dürfte die Schaffung einer Europäische Energieeffizienz-Richtlinie nicht länger ausbremsen.

Berlin – Führende Energieforscher Deutschlands warnen die Bundesregierung in einem offenen Brief vor dem Scheitern der Energiewende. Nach Angaben der Wochenzeitung „Die Zeit“ heißt es in dem Schreiben, das Vorhaben werde nur bei einer „dauerhaften Senkung des Energiebedarfs gelingen“. Bisher seien die konkreten Signale allerdings „zwiespältig“.

Der Brief sei an Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), Wirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP), Umweltminister Norbert Röttgen (CDU) sowie an die Mitglieder des Umwelt- und Wirtschaftsausschusses des Bundestages adressiert.

Politiker müssen Bremsen lösen

Die mehr als dreißig Unterzeichner forderten darin die politischen Entscheidungsträger auf, „die Bremsen zu lösen und in allen Handlungsfeldern eine Energieeinsparpolitik zu gestalten, die den selbst gesetzten ambitionierten Regierungszielen gerecht wird“. Der vierseitige Brief geht nach Angaben der „Zeit“ auf eine Initiative von Martin Pehnt, Mitglied im Vorstand des Heidelberger IFEU-Instituts, zurück. Zu den Unterzeichnern gehörten Claudia Kemfert (Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung) und Hans-Joachim Ziesing, Mitglied der von der Bundesregierung berufenen Monitoring Gruppe zur Energiewende. Darüber hinaus hätten die Stellungnahme unter anderem Fachleute des Fraunhofer Instituts für System- und Innovationsforschung, des Öko-Instituts und verschiedener Universitäten unterschrieben.

Europäischen Energieeffizienz-Richtlinie

Die wichtigsten Effizienzimpulse erwarteten die Absender des Appells von der Verabschiedung der europäischen Energieeffizienz-Richtlinie. Deutschland dürfe bei den Verhandlungen „nicht als Bremser auftreten“, heiße es in dem Schreiben. [dts Nachrichtenagentur]

Das schreiben Andere zur Energiewende:

  • CleanThinking: Standpunkt zur Energiewende: Ziele und Machbarkeit
  • Der Westen: Energiewende – Klaus Töpfer gilt als das gute Gewissen der CDU


Redaktion


Nach den Lippenbekenntnissen des Vorjahres kommt es nun auf entschiedenes Handeln der Politik an. Vor allem die großen Baustellen der Energiewende:

  • Ausbau der Stromnetze
  • Entmonopolisierung der Versorgung
  • Entwicklung effektiver Speichertechnologien
  • Erhöhung der Energieeffizienz

sind die Herausforderungen der nächsten Jahre. Wenn Deutschland diese entschieden anpackt, hat unser Land die Chance, daran auch wirtschaftlich zu wachsen.

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