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Laschet stellt „Agenda für gleichwertige Lebensverhältnisse“ vorNachrichten

Armin Laschet, über dts Nachrichtenagentur

Foto: Armin Laschet, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die CDU will in den letzten Tagen vor der Bundestagswahl mit einer „Agenda für gleichwertige Lebensverhältnisse“ den Umfragerückstand aufholen. „Die weitere Angleichung der Lebensverhältnisse zwischen Ost und West sowie Stadt und Land sind uns ein Herzensanliegen“, zitieren die Zeitungen der Funke-Mediengruppe aus dem CDU-Papier, das Unionskanzlerkandidat Armin Laschet laut des Berichts an diesem Montag vorstellen will. Um junge Menschen für das Land zu begeistern, soll in allen Regionen die Einrichtung sogenannter Heimatagenturen gefördert werden, die über Arbeitsmöglichkeiten informieren und der örtlichen Wirtschaft bei der Suche nach Fachkräften helfen.

Die vom Strukturwandel – etwa durch den Ausstieg aus der Kohleenergie – betroffenen Regionen sollen gestärkt werden. „Besonders strukturschwache Gebiete werden wir zu Innovationsregionen machen“, heißt es in dem Konzept. Investitionen sollten in besonderer Weise gefördert und Genehmigungsverfahren beschleunigt werden. Im Rahmen ihrer Offensive für gleichwertige Lebensverhältnisse will die Union die Wirtschaftsbeziehungen grenzübergreifend ausbauen. „Dafür schaffen wir mit einem Sonderprogramm und beschleunigter Planung gute Verkehrsverbindungen, vor allem auch Schnellstrecken für die Bahn zum Beispiel nach Tschechien und Polen“, schreiben die Autoren des Papiers. Die „Agenda“ sieht auch vor, nachhaltigen Tourismus in ländlichen Regionen zu stärken. „In der Corona-Pandemie haben die Deutschen das eigene Land als Urlaubsregion ganz neu kennen- und schätzen gelernt“, heißt es. „Vor dem Hintergrund des Klimawandels wird es immer wichtiger, umweltschonend und klimafreundlich zu reisen. Deshalb werden wir auch die touristischen Regionen im ländlichen Raum besser an den öffentlichen Verkehr anschließen und Fernverkehrsangebote ausweiten.“ Die CDU will außerdem mehr Bundeseinrichtungen auf dem Land ansiedeln. „Insbesondere von zwei neuen Großforschungseinrichtungen in den ostdeutschen Revieren versprechen wir uns eine hohe Innovations- und Wirtschaftsdynamik“, heißt es. Darüber hinaus solle eine neue digitale Ausbildungsstätte der Bundeswehr in den neuen Bundesländern angesiedelt werden. Um den Ärztemangel auf dem Land zu lindern, „werden wir zusammen mit den Ländern 5.000 zusätzliche Studienplätze für Humanmedizin schaffen und dies mit einer Erhöhung der Landarztquote bei der Studienplatzvergabe verbinden“, kündigt die CDU an.

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