• Home
  • Lifestyle
  • Men
  • Blog
  • Tech
  • Style
  • Finanzen
  • Reise
  • Sport
  • Sternzeichen
  • Fragen
  • A-Z
Nachrichten

Mobilität im November deutlich zurückgegangen

Kaum besetzter ICE nach Beginn des Lockdowns am 04.11.2020, über dts Nachrichtenagentur

Foto: Kaum besetzter ICE nach Beginn des Lockdowns am 04.11.2020, über dts Nachrichtenagentur

Wiesbaden (dts Nachrichtenagentur) – Die durchschnittliche Mobilität in Deutschland ist im November 2020 um 8,5 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat zurückgegangen. Das zeigen am Donnerstag veröffentlichte Daten des Statistischen Bundesamtes, welches Mobilfunkdaten ausgewertet hatte. Die Mobilität ging demnach im November deutlich zurück, während im Oktober noch ein leichter Anstieg von durchschnittlich 1,5 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat zu beobachten war.

In 14 von 16 Bundesländern wurde im elften Monat des Jahres ein Rückgang verzeichnet. Die stärksten Rückgänge waren in den Stadtstaaten zu beobachten: In Hamburg und Berlin fiel die durchschnittliche Mobilität seit Beginn der jüngsten Beschränkungsmaßnahmen um etwa 19 Prozent, in Bremen um rund 16 Prozent im Vergleich zum November des Vorjahres. In Brandenburg lag die Mobilität hingegen etwa zwölf Prozent und in Mecklenburg-Vorpommern etwa neun Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats. Über die Bundesländer hinweg lassen sich zudem Unterschiede der Bevölkerungsmobilität zwischen Wochenenden und Werktagen feststellen, so die Statistiker weiter. An Werktagen lag die Mobilität in den ersten vier Wochen des Teil-Lockdowns im Bundesschnitt sieben Prozent unter dem Vorjahresniveau, während der Rückgang an Wochenenden mit rund 15 Prozent deutlich höher ausfiel. Dies deutet darauf hin, dass große Teile der Bevölkerung unter der Woche ihren regulären Beschäftigungen nachgingen, während auf üblicherweise am Wochenende stattfindende Freizeit- und Erholungsaktivitäten eher verzichtet wurde. Diese Unterschiede lassen sich auch für die Reisedistanz feststellen: Die durchschnittliche Reisedistanz ging seit Einführung der Beschränkungsmaßnahmen am 2. November an Werktagen im Bundesdurchschnitt um zehn Prozent gegenüber dem Vorjahr zurück, an Wochenenden um 25 Prozent. Die Zahlen zeigen dem Statistischen Bundesamt zufolge, dass im November insbesondere auf längere Reisen verzichtet wurde.

« Dehoga verlangt „Öffnungsperspektive“ ab dem 10. Januar
» GroKo einigt sich auf Homeoffice-Pauschale von 600 Euro