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Nordkorea: „Wir könnten Südkorea in 3 Minuten in Asche verwandeln“

Wie gefährlich ist Nordkorea?

Wie gefährlich ist Nordkorea?

In diesem Artikel: Nach dem missglückten Start einer nordkoreanischen Langstreckenrakete, übt sich die militärische Führung des Landes in Drohgebärden und fantasiert über die Vernichtung Südkoreas.

Lesezeit: 2 Minuten

Pjöngjang – Nordkorea hat mit drastischen Drohungen auf die südkoreanische Kritik am umstrittenen Test einer Langstreckenrakete reagiert. „Spezielle Aktionen“ könnten in Südkorea alles „in drei oder vier Minuten mit beispiellosen Mitteln und Methoden“ in Asche verwandeln, hieß es in einer am Montag verbreiteten Erklärung des nordkoreanischen Militärs. Nordkorea wirft der Regierung und den Medien in Seoul vor, die öffentliche Meinung gegen sie aufzuhetzen und den nordkoreanischen Staatsgründer Kim Il Sung zu beleidigen.

Nordkorea: Raketen statt Lebensmittel?

Südkoreas Präsident Lee Myung Bak hatte den Raketenstart anlässlich der Feierlichkeiten zum 100. Geburtstages des Staatsgründers kritisiert, da ein Großteil der Bevölkerung unter akuter Lebensmittelknappheit leide und mit den entstandenen Kosten von knapp 850 Millionen Dollar etwa 2,5 Millionen Tonnen Getreide hätten gekauft werden können. Auf einer Kundgebung am Freitag forderten daraufhin Zehntausende Nordkoreaner den Tod des südkoreanischen Präsidenten. Auf einem Plakat zerschmetterte eine große Faust Präsident Lee, ein anderes zeigte ihn mit durchgeschnittener Kehle. [dts Nachrichtenagentur]

Sebastian Fiebiger
Redaktion

Leider sah es nur kurze Zeit so aus, als würde die Machtübergabe in Korea für einen Kurs der langsamen Entspannung sorgen. Das nordkoreanische Militär sieht sich offenbar in seiner Macht bedroht und forciert einen harten Kurs gegen den südlichen Nachbarn und den Westen.

Die „Rechnung“ bezahlt die hungernde Bevölkerung

Klar, dass die Bevölkerung darunter leidet. Die Situation in Nordkorea ist verfahren. Regime und Militär sind so eng verwoben, dass eine „friedliche Revolution“ wie in Osteuropa oder im „arabischen Frühling“ kaum vorstellbar ist.

Allenfalls wirtschaftliche Zwänge könnten zu einer langsamen Öffnung des Landes führen.

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Kommentare:
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Zu diesem Beitrag gibt es erst 2 Kommentare. Schreib uns Deine Meinung!
  • 🕝 Janna

    Irgendwie erinnert mich das Szenario stark an Iran-Israel Konflikt. Nordkorea muss enorm Minderwertig sein, um solche Aussagen zu treffen. Jeder weiß, das man gegen Südkorea und seine Verbündeten keine Chance hätte..

  • 🕝 Sebastian (Redaktion)

    Ja, trotzdem sind solche Staaten gefährlich. Denn in vielleicht 10-20 Jahren sind sie technologisch so weit, dass sie zur Bedrohung werden. Auch wenn sie keinen Krieg gewinnen können, können sie doch das Leben von Millionen Menschen ernsthaft gefährden.

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