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Ostdeutschland benötigt laut Lindner keine „Oberlehrer“

Christian Lindner, über dts Nachrichtenagentur

Foto: Christian Lindner, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Der FDP-Vorsitzende Christian Lindner hat die jüngsten Äußerungen des Ostbeauftragten der Bundesregierung, Marco Wanderwitz (CDU), scharf kritisiert und warnt vor einer Bevormundung der Ostdeutschen. „Diese Herabwürdigung durch einen CDU-Politiker hat mich negativ überrascht“, sagte er der „Bild“. Man müsse bei der AfD unterscheiden.

Der Kern der AfD-Klientel sei antiliberal und müsse demokratisch bekämpft werden, erklärte Lindner. Jedes Zusammenwirken müsse ausgeschlossen werden. „Aber es gibt auch Menschen, die während der Ära Merkel heimatlos wurden. Sie beklagen Eingriffe in ihre Freiheit während der Pandemie, Bürokratismus, hohe Steuern, die Vernachlässigung des ländlichen Raums, schlechte Infrastruktur und Probleme bei der Einwanderungspolitik. Diese Bürger verdienen es, dass wir ihre Alltagsprobleme diskutieren“, sagte Lindner. „Es wäre gut, wenn die gesamte Bundesregierung die Belange von West, Ost, Nord und Süd gleichermaßen im Blick hat. In jedem Fall sollte sich der Ostbeauftragte zukünftig als Innovationsmanager verstehen und nicht als eine Mischung aus Kummerkasten und Oberlehrer.“

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