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Patientenschützer kritisiert Debatte um frühere Impfstoff-Zulassung

Frau mit Schutzmaske in einer S-Bahn, über dts Nachrichtenagentur

Foto: Frau mit Schutzmaske in einer S-Bahn, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Patientenschützer-Chef Eugen Brysch hat die Debatte über eine schnellere Zulassung des Corona-Impfstoffs in Deutschland als „Scheindiskussion“ und „Volksverdummung“ bezeichnet. „Ich halte diese Diskussion um eine Zulassung drei Tage früher oder später für eine Scheindiskussion. Und die, die wie die Krankenhausgesellschaft jetzt eine Notfallzulassung fordern, wissen das, das ist Volksverdummung“, sagte Brysch der „Rheinischen Post“ (Mittwochausgabe).

Deutschland habe sich schon vor einem halben Jahr entschieden, bei der Zulassung der Impfstoffe den europäischen Weg zu gehen. „Alle waren dafür, auch die, die jetzt lauthals Kritik üben“, sagte der Vorstand der Stiftung. „Jetzt davon abzugehen, würde die anderen Europäer vor den Kopf stoßen.“ Das wäre „absurd“ im Anblick der EU-Ratspräsidentschaft, so Brysch. „Eine Notfallzulassung würde überhaupt nichts beschleunigen, weil ein solches Verfahren ja auch erst gestartet werden müsste. Da ist das jetzt laufende europäische Zulassungsverfahren schneller.“ Brysch kritisierte die fehlende Qualitätskontrolle bei den Corona-Schnelltests. „Es gibt bis heute keine Qualitätskontrolle bei den Schnelltests. Die Menschen wissen nicht, wie gut und aussagekräftig diese Tests sind, das ist das Problem.“

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