Nachrichten
Piratenpartei lehnt Guttenberg als Internet-Berater ab

Karl-Theodor zu Guttenberg (Archivfoto: Bundestag / photothek / Thomas Koehler)

Karl-Theodor zu Guttenberg (Archivfoto: Bundestag / photothek / Thomas Koehler)

Der Chef der Piratenpartei hat sich gegen Guttenbergs Rückkehr in die Politik ausgesprochen. Der ehemalige Verteidigungsminister habe nicht gerade durch Kompetenz überzeugt.

Berlin – Die Piratenpartei hat sich gegen die neue Funktion des des damaligen Verteidigungsministers Karl-Theodor zu Guttenberg als Internet-Berater der EU-Kommission ausgesprochen. „Ich halte nichts von seiner Rückkehr in die europäische Politik“, sagte Parteivorsitzender Sebastian Nerz der „Rheinischen Post“ (Donnerstagausgabe). 

Es sei „eher ungeschickt“, dass Guttenberg gleichzeitig für eine Unternehmensberatung und für die EU-Kommission arbeite. Außerdem habe sich Guttenberg in seiner Zeit als Minister „nicht gerade einen Ruf mit seiner Fachkenntnis gemacht“, erklärte Nerz.

Guttenbergs Rücktritt

Genau vor einem Jahr hatte Ex-Bundesverteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) seinen Rücktritt bekannt gegeben. Er zog damit die Konsequenz aus der Plagiatsaffäre um seine Doktorarbeit. [dts Nachrichtenagentur]

Das schreiben Andere zur Piratenpartei

Sebastian Fiebiger

Guttenberg täte gut daran, sich ein Betätigungsfeld außerhalb der politischen Brennpunkte zu suchen. Wenn er dort durch Taten überzeugt, hat er die Chance auf ein Comeback. In ein paar Jahren.

Kommentieren?
1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars
Loading...

Weitere Artikel zum Thema:
Kommentare:
Diskutieren, Fragen & Erfahrungsaustausch:
Zu diesem Beitrag gibt es noch keine Kommentare. Schreib einen!
Dein Kommentar:
« Kontroverse Diskussion um Wulffs Ehrensold
» Steinmeier: Merkel hat "Lage nicht mehr im Griff"