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Sachsens Ministerpräsident sieht Kritik an Öffnungen bestätigt

Menschen in einer U-Bahn, über dts Nachrichtenagentur

Foto: Menschen in einer U-Bahn, über dts Nachrichtenagentur

Dresden (dts Nachrichtenagentur) – Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) fühlt sich in seiner Kritik an der Öffnungsstrategie im Corona-Lockdown bestätigt. „Ich sehe die großen Bedenken bestätigt. Das ist die Dritte Welle die durch die wesentlich ansteckenderen Corona-Varianten entsteht“, sagte er der „Welt“ (Samstagausgabe).

Ein großer Anteil der Bevölkerung sei noch nicht durch eine Impfung immunisiert und so bleibe das „Infektionsgeschehen sehr stark“ von Mobilität und Kontakten abhängig. Weil sich die Impfgeschwindkeit kaum erhöhen ließe, könne einzig die Erhöhung der „freiwilligen und verpflichtenden Tests“ helfen, die Infektionszahlen zu kontrollieren. Zur Lage in seinem Bundesland sagte der CDU-Politiker: „In Sachsen haben wir neben dem Blick auf die Inzidenz auch eine gute Vorausschau auf die Auslastung der Krankenhausbetten zur Verfügung. Aktuell ist die Lage in den Krankenhäusern entspannt.“ Deshalb gebe es auch aktuell die Möglichkeit Patienten aus Tschechien aufzunehmen. Die Landkreise und Gemeinden seien dabei eine Vielzahl kommunaler Testzentren aufzubauen, so Kretschmer. Er verwies zudem auf die Bemühungen das Infektionsgeschehen im Hotspot Vogtland (aktuelle 7-Tage-Inzidenz: 252,7) unter Kontrolle zu bekommen. Dort versuche man gerade mit Hilfe von Tests „sichere Kontakte“ oder „sicherere Kontakte“ zu schaffen. Dafür seien 40.000 Menschen in den vergangenen 12 Tagen getestet worden. Über diesen Weg habe man 360 Personen mitteilen können, dass sie mit Corona infiziert sind. Der sächsische Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) hatte die Beschlüsse der Bund-Länder-Konferenz direkt nach dem Treffen kritisiert. „Ich glaube, Deutschland geht zu schnell und auch zu weit in der Öffnung“, sagte Kretschmer am Donnerstag. Nach wie vor stiegen die Infektionen, „obwohl der Lockdown noch gilt“. Innerhalb der sächsischen Landesregierung sei man sich in diesem Punkt einig. „So sehr wir uns Lockerungsschritte wünschen, so sehr sind wir natürlich in Sorge, dass uns die Situation abermals entgleiten könnte“, sagte Kretschmer. Wenn das System der grundlegenden Kontaktvermeidung verlassen werden solle, müssten andere Sicherheitsmaßnahmen ergriffen werden. „Die Mutation übernimmt sukzessive die Vorherrschaft“, warnte Kretschmer. „Das Schlimmste was passieren kann, ist, dass wir den Erfolg der letzten zweieinhalb Monate leichtfertig in einigen Wochen aufs Spiel setzen.“

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