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Söder will Laschet nicht an Landtagswahlen im März messen lassen

Markus Söder, über dts Nachrichtenagentur

Foto: Markus Söder, über dts Nachrichtenagentur

München (dts Nachrichtenagentur) – CSU-Chef Markus Söder will die Chancen Armin Laschets auf die Kanzlerkandidatur nicht an den Ausgang der Landtagswahlen in Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg Mitte März knüpfen. „Das hat nichts miteinander zu tun“, sagte der bayerische Ministerpräsident der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (Montagsausgabe). „Auch bei einem neuen Trainer kann nicht das erste Spiel der Maßstab sein.“

Die Union suche „eine Persönlichkeit, die Deutschland führen soll, und keinen Kandidaten für Baden-Württemberg oder Rheinland-Pfalz“. Söder lobte den Auftritt Laschets auf dem CDU-Parteitag am Samstag. „Er hat eine der besten Reden gehalten, die ich je von ihm gehört habe.“ Zugleich nahm Söder den „Teampartner“ von Laschet, Bundesgesundheitsminister Jens Spahn, in Schutz, nachdem dieser eine Fragerunde für Laschet-Werbung genutzt und damit viele Delegierte irritiert hatte. „Jens hat es sicher gut gemeint. Aber ich glaube, Armin hätte diesen Beitrag gar nicht gebraucht“, sagte der CSU-Vorsitzende. Auf die Frage, ob er es für möglich halte, dass Spahn oder jemand anderer jetzt noch aus den Kulissen trete und sich um die Kanzlerkandidatur bewerbe, antwortete Söder: „Die Führungsfrage ist in der CDU geklärt. Für die Kanzlerkandidatur werden die beiden Parteivorsitzenden den Parteien zum optimalen Zeitpunkt einen gemeinsamen Vorschlag unterbreiten.“ Wann genau dies sein werde, sagte Söder nicht. Auf die Frage nach den Auswahlkriterien äußerte er: „Es wäre ungewöhnlich, wenn wir den mit den schlechtesten Chancen vorschlagen würden.“ In Bezug auf die Ambitionen des unterlegenen Friedrich Merz, in ein Kabinett Merkel einzutreten, sagte Söder: „Das Bundeskabinett sollte in dieser schweren Zeit nicht umgebildet werden.“ Er hob aber auch hervor, es sei „natürlich sinnvoll“, Friedrich Merz in die weitere Arbeit einzubinden. „Wir sollten das beste Team in die Bundestagswahl schicken, und dazu gehört eben auch Friedrich Merz.“ Das gelte auch für den Drittplatzierten des CDU-Parteitags, Norbert Röttgen, „der eine sehr gute Performance in den letzten Wochen gezeigt und mehr als einen Achtungserfolg erzielt hat“. Klar sei aber auch: „Armin Laschet ist Parteivorsitzender und damit der Teamleader. Er entscheidet über die Aufstellung der CDU.“

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