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Kritik an Flüchtlingspolitik

Häme für die Kanzlerin: Ist Angela Merkel zu leise?

Schauspielerin Maria Furtwängler über frauenverachtende Kritik an Angela Merkel. Ist die Kanzlerin zu leise?

Angela Merkel

Angela Merkel (Foto: 360b / Shutterstock)

Berlin (dts) – Maria Furtwängler ist entsetzt über die Häme, die Kanzlerin Angela Merkel in der Flüchtlingsdebatte entgegen gebracht wird. „In der Kritik schwingt eine tiefe Frauenverachtung mit“, sagte sie der „Rheinischen Post“ (Mittwochausgabe).

Die Schauspielerin finde es verstörend, dass der große Respekt, den Merkel viele Jahre genossen habe und der ihr auch von vielen Männern entgegengebracht worden sei, so schnell schwinde.

Kommentar

Mich hat der schnelle Stimmungsumschwung auch überrascht. Genau wie die naiv-positive Stimmung zu Beginn der Flüchtlingskrise, in der jeder Kritiker als Nazi diffamiert wurde, spiegelt die derzeitige Panikmache nicht die realen Verhältnisse wieder.

Es gibt keinen Zauberknopf

Es gibt keinen „Zauberknopf“, den man nur drücken muss, um das Flüchtlingsproblem zu lösen. So sehr die bayrische Spitzenpolitik das mit ihrem Drängen auf „Obergrenzen“ und Grenzschließungen auch herbei reden will. Eine sinnvolle Strategie setzt auf viele, kleine Maßnahmen und das „Bohren dicker Bretter“. Und genau in dieser Hinsicht habe ich Angela Merkel und insbesondere auch Peter Altmaier bis dato wenig vorzuwerfen.

Die Kanzlerin ist zu leise

Allerdings offenbart Merkels Kommunikationsstrategie jetzt ihre Schwäche. Die Wortsparsamkeit der Kanzlerin erweckt bei vielen Menschen den Eindruck von Untätigkeit.

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Neuer Film: Furtwängler als Entwicklungshelferin

Furtwängler ist ab Donnerstag in dem Spielfilm „Das Wetter in geschlossenen Räumen“ von Isabelle Stever zu sehen. Darin spielt sie eine Entwicklungshelferin in einem arabischen Krisengebiet, die in Luxushotels Charity-Empfänge organisiert, während draußen Schüsse fallen. Das Wohltätigkeitswesen wird als dekadente Parallelwelt dargestellt, an deren Zynismus die Hauptfigur zerbricht.

Der kritische Blick muss erlaubt sein

Obwohl sie selbst für Wohltätigkeitsorganisationen tätig ist, hält Furtwängler ihren Auftritt in dem Film nicht für brisant. „Ich finde, dass man durchaus einen kritischen Blick auf das Spendenwesen werfen darf, ohne dass ich bei meinem privaten Engagement negative Erfahrungen gemacht hätte“, sagte sie der Zeitung. Es sei spannend, einmal die Abhängigkeit der Helfenden von den Hilfsbedürftigen zu betrachten. Die existiere schließlich auch.
(dts Nachrichtenagentur)

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