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Viele Mittelständler erwarten mehr staatlichen Protektionismus

Containerschiff, über dts Nachrichtenagentur

Foto: Containerschiff, über dts Nachrichtenagentur

Frankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Jeder dritte Mittelständler (32 Prozent) erwartet, dass sich viele Unternehmen infolge der Coronakrise aus globalen Wertschöpfungsketten zurückziehen werden. Das ist das Ergebnis einer Erhebung der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW), die am Dienstag veröffentlicht wurde. Von den kleinen und mittleren Unternehmen, die selbst von gestörten Lieferketten betroffen sind, geht demnach sogar jedes zweite von einer stärkeren Regionalisierung der Produktion oder Dienstleistungserstellung aus.

Rund ein Viertel aller Mittelständler erwartet dagegen nicht, dass globale Wertschöpfungsketten infolge der Coronakrise an Bedeutung verlieren. Im deutschen Mittelstand rechnen unterdessen 38 Prozent mit mehr staatlichem Protektionismus und Abschottung infolge der Corona-Pandemie. Etwa jedes vierte Unternehmen zeigt sich dagegen optimistisch und rechnet langfristig nicht mit einer Verschlechterung der Handelsbedingungen durch die Coronakrise. Der die Sondererhebung der KfW befragte KfW Research mehr als 2.000 mittelständischen Unternehmen.

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