• Home
  • Magazin
  • Men
  • Blog
  • Style
  • Finanzen
  • Gesundheit
  • Reise
  • Stars
  • Lifestyle
  • Sport
  • Tech
  • Wissen
  • Fragen

TV-Schlammschlacht
Sarah Wagenknecht bietet TV-Duell mit AfD an

Während sich führende SPD-Politiker wegducken, bietet sich Sarah Wagenknecht für ein TV-Duell mit der AfD an. Popcorn, anyone?

Sarah Wagenknecht

Sarah Wagenknecht (Foto über DTS Nachrichtenagentur)

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Linken-Fraktionschefin Sahra Wagenknecht würde nach eigenen Angaben „selbstverständlich“ an einem TV-Duell mit einem Vertreter der AfD teilnehmen. „Ich finde die Debatte peinlich“, sagte Wagenknecht in einem Interview mit der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (Samstag). „Und sie zeugt nicht gerade von Selbstbewusstsein.“

AfD-Boykott ist peinlich

Mehrere führende Landespolitiker, darunter die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD), weigern sich, im Fernsehen mit AfD-Politikern zu diskutieren. Wagenknecht betonte dagegen, wenn man wisse, dass man die besseren Argumente habe, dann müsse man sich doch mit den Plattitüden der AfD auseinandersetzen, statt sich vor der Partei zu verstecken. Die Linken-Politikerin nannte ein Beispiel: „Die AfD behauptet, sie sei die Partei der kleinen Leute. Das ist eine glatte Lüge. Sie ist gegen den Mindestlohn und für die komplette Abschaffung der Erbschaftsteuer.“

Merkel verunsichert Bürger

Wagenknecht kritisierte zudem, Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) sei verantwortlich für eine massenhafte Verunsicherung der Bürger. Dies schlage sich politisch in einem beängstigenden Rechtstrend nieder. Merkel hätte nach den Worten der Fraktionschefin für mehr sozialen Ausgleich sorgen müssen. Sie betonte, der Bund habe zwölf Milliarden Euro Überschuss, „während viele Städte und Gemeinden kein Land mehr sehen und vollkommen überfordert sind“. Zudem könne der Bund höhere Steuern für die wirklich Reichen erheben und so für mehr bezahlbare Wohnungen und mehr Lehrer sorgen. In diesem Zusammenhang wiederholte Wagenknecht auch die Forderung nach einer Wiedereinführung der Vermögensteuer.

Merkel lässt Probleme eskalieren

Die Regierung Merkel, so die Linken-Politikerin weiter, mache das aber nicht: „Sie lässt die Probleme eskalieren. Sie sorgt dafür, dass Normal- und Geringverdiener für die Flüchtlingskrise zahlen müssen.“ Das habe zur Folge, dass auch Menschen, die an sich nicht ausländerfeindlich seien, sich von den Slogans der AfD angesprochen fühlten. Zudem bekomme auch die militante Nazi-Szene Aufwind, der AfD-Politiker wie Björn Höcke die Stichworte lieferten.

Kommentar

Ja! Dieses TV-Duell möchte ich sehen. Ich stelle schon mal das Popcorn bereit. Ich bin mir nur unsicher, ob sie lieber gegen Frauke Petry oder Björn Höcke antreten sollte?! Petry vs. Wagenknecht wäre ausgeglichener in Bezug auf den „Frauenbonus“. Aber Höckes Ansichten würden Wagenknecht sicher noch mehr provozieren. Das Duell wäre vermutlich emotionaler.

Politisch wichtig und unterhaltsam

So wenig ich mit dem linken und rechten Ende des politischen Spektrums anfangen kann, so unterhaltsam finde ich es. Solche Dialoge finde ich unabhängig davon auch politisch wichtig. AfD und Linke – das mag einem gefallen oder nicht – repräsentieren aktuellen Umfragen zufolge immerhin rund ein Fünftel der Wähler.

Was denkst Du über das Thema? Schreib uns Deine Meinung! Das geht direkt unter diesem Artikel, in den Kommentaren. Sogar anonym und ganz ohne lästige Anmeldung.
💬︎ Kommentieren?
1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars
4,20 von 55 Stimmen
Loading...

Weitere Artikel zum Thema:
Kommentare:
Diskutieren, Fragen & Erfahrungsaustausch:
Zu diesem Beitrag gibt es noch keine Kommentare. Schreib einen!
Dein Kommentar:
« 77 Prozent der Frauen googeln sich selbst
» Dramatischer Anstieg von Flüchtlingen ungeklärter Herkunft