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Zahl der Corona-Testzentren zuletzt deutlich gesunken

Corona-Teststation, über dts Nachrichtenagentur

Foto: Corona-Teststation, über dts Nachrichtenagentur

Die Zahl der Corona-Testmöglichkeiten in Deutschland ist zuletzt deutlich gesunken. Das hat eine Abfrage der „Welt am Sonntag“ bei den Gesundheitsministerien der Länder ergeben.

Lesezeit: 2 Minuten

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Im bevölkerungsreichsten Bundesland Nordrhein-Westfalen gab es demnach Anfang Juli noch 9.390 Testzentren, Anfang Oktober allerdings nur noch 7.738. In Baden-Württemberg hat sich die Zahl der Betreiber von Testzentren halbiert: Während im Juni noch mehr als 2.800 Unternehmen kostenlose Bürgertests abrechneten, waren es im August nur noch 1.388. Auch Berlin, Hamburg, Rheinland-Pfalz und Schleswig-Holstein meldeten Schließungen in dreistelliger Höhe.

11. Oktober – Ende der kostenlosen Bürgertests

In Niedersachsen hingegen zeigt sich bislang kein signifikanter Rückgang, in Bayern stieg die Zahl der privaten Testzentren zuletzt sogar leicht. Behörden rechnen allerdings damit, dass mit dem Wegfall der kostenlosen Bürgertests ab dem 11. Oktober weitere Anbieter aufgeben werden. „Ich gehe davon aus, dass sich die Anzahl der Teststellen reduzieren wird und vermutlich insbesondere größere Anbieter, die eine Vielzahl an Teststellen im Land betreiben, den Betrieb einstellen werden“, sagte Detlef Placzek, Präsident des Landesamtes für Soziales, Jugend und Versorgung in Rheinland-Pfalz. Auch aus Hamburg heißt es: „Zahlreiche der vormals durch den öffentlichen Gesundheitsdienst beauftragten Testzentren haben uns avisiert, ihren Betrieb einzustellen.“

Die Sozialbehörde geht davon aus, „dass sich hierdurch eine nachfrageorientierte Bereinigung des Marktes ergeben wird“. Über die künftigen Preise für Corona-Tests lässt sich nur mutmaßen. „Die Höhe der Kosten für kostenpflichtige Tests ab dem 11. Oktober 2021 ist nicht konkretisierbar“, sagte ein Sprecher des Bundesgesundheitsministeriums der Zeitung. Das Angebot werde aber weiter flächendeckend zur Verfügung stehen. Gesetzliche Maximalpreise, wie es sie etwa in Tschechien gibt, seien vorerst nicht geplant. „Es ist davon auszugehen, dass das Angebot so groß sein wird, dass der Preis nicht reguliert werden muss“, heißt es.

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