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Nachrichten

Bin Laden wollte Barack Obama töten lassen

Barack Obama, dts Nachrichtenagentur

Foto: Barack Obama, dts Nachrichtenagentur

Der inzwischen durch eine US-Spezialeinheit getötete Terroristenführer Osama bin Laden plante offenbar die Ermordung von US-Präsident Barack Obama. Die US-Regierung sieht in den Plänen aber keine ernsthafte Bedrohung.

Washington – Der Gründer und ehemalige Anführer des Terrornetzwerks al-Qaida, Osama bin Laden, hat einem Zeitungsbericht zufolge geplant, US-Präsident Barack Obama und den ehemaligen US-General und heutigen CIA-Direktoren David Petraeus töten zu lassen.

Wie die „Washington Post“ berichtet, sei bei der Mission Anfang Mai des vergangenen Jahres, bei der US-Spezialkräfte bin Laden in seinem Versteck in der pakistanischen Stadt Abbottabad getötet hatten, ein Schriftstück sichergestellt worden. In diesem betonte bin Laden, dass eine Ermordung des Präsidenten die USA in eine schwere Krise stürzen würde, da Vize-Präsident Joe Biden, der im Falle einer Tötung von Obama automatisch das Präsidenten-Amt übernommen hätte, völlig unvorbereitet gewesen wäre.

US-Regierung: Mordpläne waren keine ernsthafte Bedrohung

Die Tötung von Petraeus, der Kommandeur der ISAF-Truppen in Afghanistan gewesen war, hätte demnach den Kriegsausgang in Afghanistan entscheidend verändern können. US-Regierungsvertreter teilten am Freitag mit, dass die geplante Tötung von Obama und Petraeus zu keiner Zeit eine ernsthafte Bedrohung gewesen sei. [dts Nachrichtenagentur]

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Redaktion


Man muss bei solchen Nachrichten sehr vorsichtig sein. Insbesondere Informationen aus dem Dunstkreis des US-Militärs und des CIA sind oft politisch gefärbt.

Die Mordpläne könnten bspw. als nachträgliche Rechtfertigung für die umstrittene Tötung Bin Ladens auf pakistanischem Territorium ins Feld geführt werden.

Die Tatsache, dass sie erst jetzt auftauchen und die US-Regierung sie als nicht bedrohlich bezeichnet, spricht aber für ihre Authentizität.

Kommentare:
  • Gabriel

    > Die Tatsache, dass sie erst jetzt auftauchen und die US-Regierung
    > sie als nicht bedrohlich bezeichnet, spricht aber für ihre Authentizität.

    Was wohl auch denen klar sein dürfte, die möglicherweise „gefärbt“ haben (auch die lernen ja dazu). Denn hängen bleibt ja beim Leser trotzdem nur „Der wollte tatsächlich unseren Präsidenten töten“ – also kein Nachteil es „authentisch“ aussehen zu lassen.

    *Verschwörungsmode off*

  • Sebastian (Redaktion)

    > Was wohl auch denen klar sein dürfte

    Ja, nur bringt es jetzt auch nichts mehr. Das Thema ist seit langem durch. Propaganda ist ja nur dann hilfreich, wenn sie auf eine Nachfrage trifft.

    Direkt nach der Bin Laden Tötung hätte ich die Nachricht sicher anders eingeordnet.

  • Gabriel

    Ok, leuchtet ein. Trotzdem der nächste Einsatz kommt bestimmt – und da macht es sich doch gut, wenn man auf eine „reale“ Bedrohung verweisen kann – anders als bei den Massenvernichtungswaffen im Irak…

  • Sebastian (Redaktion)

    Ich glaube, die USA haben im Moment keine Lust auf Krieg und Einsätze. Sieht man ja an der Zurückhaltung in Libyen, Syrien und im Iran.

    In der Bushzeit hätten sie die alle schon bombardiert.

    Die Bin Laden Story ist eh durch.

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