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Teri Hatcher: Vergewaltiger im Knast gestorben ▷ Stars 22.08.2008

Richard Hayes Stone ist nach einem sechsjährigen Gefängnisaufenthalt an Darmkrebs im Alter von 70 Jahren gestorben.

Eigentlich hätte der wegen sexuellem Missbrauch an zwei Mädchen verurteilte noch weitere acht Jahre absitzen müssen. An der Inhaftierung von Stone war die aus der US-Serie ‚Desperate Housewifes‘ bekannte Schauspielerin maßgeblich beteiligt. Sie half der Polizei ihren Onkel des sexuellen Missbrauchs zu überführen.

Chuck Gilligham, der Polizeipräsident von Santa Clara, der Stone inhaftiert hatte, erklärte: „Der Tod schließt das Buch einer sehr, sehr traurigen Tragödie. Unglücklicherweise werden die, die immer noch am Leben sind, auf immer und ewig unter seinen Taten leiden.“

Im Jahr 2002 hatte Hatcher über den an ihr begangenen Missbrauch zum ersten Mal gesprochen. Zuvor hatte sie über das junge Mädchen Sarah van Clement gelesen, die sich erschossen hatte. In ihrem Abschiedsbrief stand: „Sie denken wahrscheinlich, dass ein normaler Teenager das nicht tut – aber gut, fragt einfach Dick!“

Im Anschluss daran erzählte Hatcher von ihrer eigenen Vergewaltigung durch Stone.

Auch van Clement bezog sich in ihrem Abschiedsbrief auf Stone, der ein Freund ihrer Familie war.

Gillingham zufolge hätte Hatcher ihre Aussage beinahe zurückgezogen. Sie war zum Tatzeitpunkt sieben Jahre alt, als der neue Mann ihrer Tante sie vergewaltigt hatte. Erst nachdem sie darüber nachgedacht hatte, wie sie sich fühlen würde, wenn ihre eigene Tochter – mittlerweile zehn Jahre alt – vergewaltigt werden würde, packte Hatcher endgültig aus.

Der Polizeipräsident hatte 2006 erklärt: „Als wir zu ihr gefahren sind, um sie zu befragen, wollte Hatcher eigentlich nichts sagen. Aber an jenem Morgen war ihre Tochter bei ihr. Dann dachte sie darüber nach, was wäre, wenn etwas ihrer Tochter – Gott behüte – passieren würde. Sie hoffte, dass dann jemand kommen würde um das Richtige zu tun.“

Die 43-Jährige erklärte später, als Schauspielerin habe sie Angst gehabt, als öffentlichkeitsgeil zu gelten, wenn die Vergewaltigung in den Medien bekannt würde.

„Letztendlich war mir klar, dass die Geschichte des toten Mädchens wichtiger war, als meine Angst vor einem persönlichen Schaden“, erklärte Hatcher.

Stone bekannte sich schließlich schuldig, nachdem er Hatchers Aussage gegen ihn gelesen hatte. Damit musste die Schauspielerin nicht vor Gericht aussagen.

Seine Strafe hatte Stone im kalifornischen Chuckawalla Valley Staatsgefängnis in Blythe abgesessen.

22.08.2008 Kommentieren?
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