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Technik

DNS-Changer: Angst vor Bundestrojaner ist unbegründet

DNS-Changer: Angst vor Bundestrojaner ist unbegründet

DNS-Changer: Angst vor Bundestrojaner ist unbegründet

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik rief vergangene Woche zum Aufruf einer Testseite auf. Die Seite prüft, ob der aufrufende Rechner mit dem sog. „DNS Changer“-Virus befallen ist. Im Netz machten Spekulationen die Runde, die Testseite des BSI würde den Bundestrojaner verteilen.

Berlin – Die Furcht vieler Internetnutzer, sich beim Test auf das Schadprogramm „DNS-Changer“ einen digitalen Spion einzufangen, ist unbegründet. Der Professor für Systemsicherheit an der Ruhr-Universität Bochum und Mitglied des Chaos Computer Clubs (CCC), Thorsten Holz, sagte dem Nachrichtenmagazin „Focus“, er halte den vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) veröffentlichten Check nicht für einen „Fake“. Zwar sei der bundesweite Aufruf des BSI „ein erheblicher Aufwand“ angesichts von vermutlich bisher nur 33.000 infizierten Rechnern in Deutschland.

Eine Überprüfung der Computer sei aber „sinnvoll“. Kriminelle hatten Rechner in hundert Ländern manipuliert. Der BSI-Test meldet dem Nutzer, ob sein Rechner infiziert ist.

Tiefes Misstrauen durch Bundestrojaner

Holz zufolge zeigt das im Netz verbreitete Gerücht, der Staat versuche sich auf diese Weise in die Computer seiner Bürger einzuschleichen, das „tiefe Misstrauen“, das die Bundestrojaner-Affäre hinterlassen habe. Der CCC hatte den Einsatz der umstrittenen Spähsoftware aufgedeckt. [dts Nachrichtenagentur]

Testseite des BSI

Die Testseite des Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik findet man unter www.dns-ok.de. Sie prüft allerdings nur den Befall durch den sog. DNS-Changer-Virus. Andere Viren werden nicht erkannt.

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Sebastian Fiebiger
Redaktion

Die Skepsis in Bezug auf den Bundestrojaner ist sicher begründet. Vor allem, weil dort offensichtlich juristische Grenzüberschreitungen stattfanden. Dennoch ist das eine ganz andere „Liga“ als die bundesweite Verteilung einer „Spionagesoftware“.

Eine solche Verteilung würde (schon allein dadurch, dass viele Technikfreaks ihren Datentransfer überwachen) mit Sicherheit auffliegen. Überhaupt wäre sie nur möglich, wenn unzureichend geschützte Rechner die Testseite aufrufen.

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