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Technik
Facebook: Stagnierende Verweildauer & Suchmaschine

Facebook-Gründer Mark Zuckerberg hätte sich kurz vor dem Börsengang des sozialen Netzwerkes sicher andere Nachrichten gewünscht. Aber Facebooks Wachstum zeigt in den Industrieländern Zeichen von Stagnation.

Lesezeit: 2 Minuten

Washington – Das soziale Netzwerk Facebook verliert kurz vor seinem geplanten Börsengang an Wachstumsdynamik in wichtigen Industrieländern. Das meldet das Nachrichtenmagazin „Focus“ unter Berufung auf Berechnungen des Marktforschungsunternehmens Comscore. Demnach ist die Verweildauer auf Facebook, gemessen als Anteil an der gesamten Online-Zeit der Internetnutzer, in den Vereinigten Staaten im vergangenen Jahr nicht mehr gewachsen.

Seit August 2011 stagniert sie auch in Deutschland. Dieser Anteil an der gesamten Online-Zeit der Internetnutzer liegt im Durchschnitt der 20 größten Facebook-Länder bei rund 20 Prozent. In den Vereinigten Staaten hat sich die Verweildauer im vergangenen Jahr zwischen 14 und 15 Prozent eingependelt. In Deutschland ist dieser Anteil bis zum vergangenen Sommer noch rasant gestiegen, liegt seit August aber relativ konstant bei rund 16 Prozent der gesamten Internet-Minuten der Nutzer. Das Wachstum von Facebook kommt im Moment weitgehend aus Schwellenländern wie Indonesien und Brasilien.

Arbeitet Facebook an einer Suchmaschine?

Der deutsche Internet-Unternehmer Lars Hinrichs, Gründer des Netzwerks Xing und Facebook-Investor, erwartet bei dem Börsenkandidaten derweil eine wichtige Offensive. „Es würde mich sehr wundern, wenn Facebook nicht mit Hochdruck an einer Suchmaschine arbeitet oder eine übernimmt“, sagte Hinrichs „Focus“. Eine Suche für Produkte und Dienstleistungen, die Tipps von Freunden berücksichtigt, könnte Facebook auf einen Schlag den Zugang zu jenem Milliardenmarkt ebnen, den Google bisher fast allein besetzt. Auch Google versucht, derlei Informationen im Netzwerk Google+ zu produzieren. [dts Nachrichtenagentur]


Redaktion


Ich bin gespannt, welchen Stellenwert Social Networking in 10 Jahren haben wird. Dabei wird es vor allem darauf ankommen, bislang eher inaktive Zielgruppen für die Netzwerke zu gewinnen. Mit der Aktivierung der intra-familiären Netzwerke kann man nicht warten, bis die Generation der Nicht-Onliner „herausgewachsen“ ist.

An den Erfolg einer Suchmaschine innerhalb von Facebook mag ich ebenso wenig glauben, wir an Googles Vorhaben, die Suche sozial zu machen.

Für mich sind das einfach zwei Baustellen. Die meisten Menschen wollen ihre privaten Informationen nicht in einer Suchmaschine sehen. Und die meisten Suchenden interessieren sich im Moment der Informationsnachfrage einen „Scheiß“ für die Belanglosigkeiten ihrer Freunde.

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