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Technik

Windows 7: Test gegen Mac OS Snow Leopard und Kubuntu Linux gewonnen

Microsoft

Microsoft (Foto: dvoevnore | Bigstock)

In diesem Artikel: CHIP testet neue Betriebssysteme: Triumph für Microsoft: Windows 7 schlägt Apples Mac OS

Lesezeit: 3 Minuten

Für sein neues Betriebssystem Windows 7 erntet Microsoft viele Vorschusslorbeeren. Vor allem im Vergleich mit dem Vorgänger Vista schneidet es gut ab, was allerdings auch keine große Überraschung ist: Vista wird inzwischen sogar von Microsoft selbst kritisch betrachtet. Es stellt sich also die Frage: Wie gut ist Windows 7 wirklich? Das Technikmagazin CHIP gibt die Antwort mit einem ungewöhnlichen Test: Die Redaktion hat Microsofts Hoffnungsträger mit Apples neuem Mac OS und einem aktuellen Linux-System verglichen.

Die drei Systeme mussten sich in vier Kategorien bewähren: Sicherheit, Performance, Ausstattung und Benutzerführung. Soviel vorweg: Die Linux-Distribution Kubuntu landete in allen vier Disziplinen auf dem letzten Platz, um den Sieg kämpften jeweils Microsoft und Apple. Dennoch ist Kubuntu keine schlechte Wahl. Vor allem technikaffinen Computernutzern, die keine Probleme mit Kommandozeilen-Befehlen haben, gefällt das kostenlose System, das im CHIP-Test die Gesamtnote „befriedigend“ erhielt.

Mac OS Snow Leopard: Bei der Benutzerführung die Nase vorn

Im Zweikampf zwischen Mac OS und Windows gewann Apples „Snow Leopard“ wie erwartet die Kategorie Benutzerführung. CHIP-Redakteur Fabian von Keudell: „Vor allem bei der Installation von Programmen gewinnt Mac OS haushoch. Auch die vollständige Deinstallation von Anwendungen geht verblüffend einfach.“ Gewisse Fortschritte attestiert der CHIP-Redakteur auch Windows 7: „Über die Systemsteuerung lassen sich Programme meistens vollständig entfernen – wenn der Programmierer eine entsprechende Routine in seine Software eingebaut hat.“

Windows 7 siegt bei der Ausstattung

Dank des Sieges in der Disziplin Ausstattung konnte Windows den Vorsprung seines Rivalen wieder aufholen. CHIP lobt vor allem Microsofts Backup-Konzept: Während Windows 7 selbstständig Schattenkopien von Dateien anlegt, müssen Apple-User für Backups auf „Time Machine“ zurückgreifen, ein hervorragendes Feature, das aber nur mit einer externen Festplatte funktioniert. Auch beim integrierten Mediacenter sehen die CHIP-Tester Vorteile für Windows, weil es TV-Karten einbindet und eine elektronische Programmzeitschrift bietet.

Performance: Unentschieden

Unentschieden endete das Performance-Duell. Egal, ob Installationsdauer, Startzeit, Speicherbelastung, Browsertest oder Stromverbrauch: Windows 7 und Snow Leopard zeigen durchweg Top-Leistungen und nehmen sich nicht viel. So dürfte es in der Praxis zum Beispiel nahezu egal sein, dass Mac OS für die Erstinstallation neun Minuten länger braucht als Windows 7. Umgekehrt wird der Tempovorsprung von Apple bei Datei-Operationen im Alltag kaum eine Rolle spielen.

Sicherheit: Windows 7 klar vorn

Unentschieden nach drei Disziplinen. Die Entscheidung über den Gesamtsieg musste also die Kategorie Sicherheit bringen. Das Problem dabei, so Fabian von Keudell: „Mac und Linux werden kaum angegriffen, haben aber auch keine Schutzsysteme. Windows steht täglich unter Beschuss, hat aber auch die beste Abwehr.“ Deshalb gehe Platz 1 an Windows 7: „Nur dieses System zeigt bereits heute, dass es sich im Kampf gegen Hacker einigermaßen durchsetzen kann. Wer hingegen mit Mac OS oder Kubuntu unterwegs ist, hat keine aktive Firewall, keinen Virenscanner und muss bisweilen lange auf Sicherheitspatches warten.“

Gesamturteil: Windows 7 vor Mac OS vor Kubuntu

Das Testfazit von CHIP-Redakteur von Keudell: „Ein etwas überraschender Sieg für Windows 7. Microsoft, das für Vista viel gescholten wurde, hat aus den Fehlern gelernt und mit dem neuen Betriebssystem tatsächlich fast alles richtig gemacht. Doch auch Apple-Fans sind mit Mac OS nach wie vor gut bedient, schließlich liegt Snow Leopard nur knapp dahinter.“

Der komplette Artikel erscheint in der neuen CHIP 11/2009, die am 2. Oktober in den Handel kommt. Käufer der DVD-Ausgabe erhalten zudem eine Reihe wichtiger Zusatztools für die getesteten Systeme.

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Kommentare:
Diskutieren, Fragen & Erfahrungsaustausch:
Zu diesem Beitrag gibt es schon 16 Kommentare. Diskutiere mit!
  • 🕝 tyler

    Blödsinniger Test.

  • 🕝 Sven

    Hier werden Aepfel, Birnen und Staubsauger miteinander verglichen. Prinzipiell sollte das einen Ruecktritt des Redakteurs wert sein – selten soviel Stuss gelesen…

  • 🕝 Butzel

    Wer keine Ahnung hat, sollte einfach mal die Fresse halten!

    iLife09 is einfach eine Referenz in Sachen Medien und über Frontrow dem wirklich funktionierenden Mediacenter der bei jedem Mac standart ist, kann auf alle Filme, Sendung, Bilder zu gegriffen werden, sogar iTunes ist direkt verlinkt!
    Darüber hinaus, ist eine Sicherung auf der selben Partition sowieso Schwachsinn, da auch die Sicherung zerstört ist, wenn die Partition einen Fehler enthält, außerdem wird da wieder ungewollt Datenmüll angesammelt und der Mac braucht so etwas nicht, habe seit fast 3 jahren mein Macbook am laufen und da gibt es keine Systemwiederherstellung, weil sie nicht nötig ist! Betriebssystem läuft stabil und schnell wie am ersten Tag und das geilste is, wenn bei mir Software installiert wird, muss ich sie einfach per Drag n Drop einfügen und genauso einfach wird wieder gelöscht, Das lästige Systempflegen entfällt auch, da die Registry nicht verändert wird durch installationen achso und Viren gibts bis jetzt nur für mac os und nicht osx! Fast hätt ichs vergessen, ein Filter wurde auch integriert der es nicht zu lässt, bekannte schadsoftware zu installieren oder aus zu führen!

    DUMM! Die neider!

    Soltet euch vielleicht mal die Getamac werbespots ansehen, da werden sich viele wieder erkennen!

    Ps.: Dem Kenner fällt sofort auf, das Windows immer mehr versucht ein Mac osx zu sein, sogar die Oberfläche schaut schon so ählich aus, peinlich, was da aus Redmont kommt!

  • 🕝 esr

    […] Wer hingegen mit Mac OS oder Kubuntu unterwegs ist, hat keine aktive Firewall, keinen Virenscanner und muss bisweilen lange auf Sicherheitspatches warten. […]
    Selten so einen Schwachsinn gelesen.

    1.) eine Firewall ist bei Ubuntu und OSX nicht erforderlich, da dort PER DEFAULT KEINE DIENSTE laufen, welche nach außen hin abgeschirmt werden müssten, bei Windows hingegen (aus unerklärlichen Gründen) schon.

    2.) die Argumentation seitens des Autors zum Thema „Viren“ ist einfach DERMASSEN UNLOGISCH und NIVEAULOS, dass ich hierzu keinen Kommentar abgebe.

    3.) weder bei Ubuntu noch bei OSX muss ich lange auf Sicherheitspatches warten.
    jedenfalls nicht so lange, wie bis zum nächsten monatlichen (!) Patch-Day.

  • 🕝 esr

    Benutzerführung
    —————
    „Vor allem bei der Installation von Programmen gewinnt Mac OS haushoch.“
    Eine solche Form der ‚Installation‘ von Programmen ist auch unter Linux durchaus möglich. Einfach alle Libraries mitliefern und dazu ein Shellskript, welches den LD_LIBRARY_PATH setzt (Bsp. Google Earth).
    Nur macht man das i.d.R. nicht. Warum?
    Die Antwort auf diese Frage ist so klar, dass ich sie dem Leser überlasse.

    „Gewisse Fortschritte attestiert der CHIP-Redakteur auch Windows 7“
    Warum bezieht er sich dann aber auf ein Merkmal, das sich OFFENSICHTLICH seit Windows 95 NICHT verändert hat (Deinstallation von Programmen).

    Zum Thema „Ausstattung“:
    Wieso soll die Ausstattung von Windows 7 reichhaltiger sein, als die von (K)Ubuntu???
    Wenn er sich auf das Media Center bezieht, so sollte er schon objektiv sein und Windows 7 mit MYTHBUNTU vergleichen!

    Welche „Performance“-Kriterien wurden herangezogen?!

    Irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, das sich dieser Autor eigene Kriterien setzt, so dass das Ergebnis nach seinen Wünschen aussieht.
    Übrigens ist dies NICHT DER ERSTE VERGLEICH dieser Art bei chip.

    So wurden vor einigen Jahren die Backup-Strategien von XP, Vista, Linux und OSX
    nach dem Kriterium verglichen, ob sie denn Spaß machen, oder nicht.
    (http://www.chip.de/artikel/Windows-XP-Vista-Mac-OS-und-Linux-3_30134315.html, „Man möchte fast sagen: Die Time Machine macht Spaß.“)
    Fragt sich nur, ob denn auch das RESTORE noch den selben „Spaß“ macht, oder nicht.

    Dieses Vorgehen stellt Volksverhetzung in Reinkultur dar, aber nicht die Arbeitsweise in der Redaktion eines renomierten Computermagazins.

    Autoren, wie diese, gehören FRISTLOS GEKÜNDIGT.

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