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    Home»Nachrichten»Forsa: Leichte Verluste für AfD und SPD

    Forsa: Leichte Verluste für AfD und SPD - Nachrichten

    News RedaktionNews Redaktion05.10.16
    Kreuz auf Stimmzettel, über dts Nachrichtenagentur
    Foto: Kreuz auf Stimmzettel, über dts Nachrichtenagentur

    Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Die AfD kann ihren bundesweiten Aufwärtstrend vorerst nicht fortsetzen: In einer Forsa-Umfrage für RTL und den "Stern", in der vom 26. bis 30. September 2.503 Bundesbürger befragt wurden, verliert die Partei im Vergleich zur Vorwoche einen Punkt und kommt nun auf 13 Prozent. Würde der Bundestag jetzt neu gewählt, wäre die AfD weiterhin drittstärkste Kraft - hinter der Union aus CDU und CSU mit unverändert 33 Prozent und der SPD, die ebenfalls einen Punkt verliert und aktuell bei 22 Prozent liegt. Grüne und Linke konnten je einen Punkt zulegen auf 11 und 10 Prozent.

    Die FDP bleibt konstant bei 6 Prozent. Auf die sonstigen kleinen Parteien entfallen zusammen 5 Prozent. In einer weiteren Umfrage ermittelte das Forsa-Institut die Popularität der Bundespräsidenten seit der Wiedervereinigung für den "Stern". Angeführt wird die Liste von Richard von Weizsäcker. 29 Prozent der Deutschen sind der Meinung, er habe das Amt am besten ausgeführt. Amtsinhaber Joachim Gauck liegt mit 28 Prozent fast gleichauf. Mit Abstand folgen Horst Köhler und Johannes Rau, die auf 10 und 8 Prozent kommen. Roman Herzog halten 4 Prozent für den besten Präsidenten seit der Wiedervereinigung, über Christian Wulff sagen das 3 Prozent. Im Februar 2017 wählt die Bundesversammlung einen Nachfolger für Joachim Gauck. Für die meisten Bundesbürger spielt das Geschlecht dabei keine Rolle. 61 Prozent sind der Meinung, es sei egal, ob ein Mann oder eine Frau das Amt bekleide. 15 Prozent bevorzugen einen Mann. 24 Prozent sähen lieber eine Frau im Schloss Bellevue. 2004 sagten das noch 40 Prozent der Befragten.

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