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    Home»Nachrichten»GfK: Für 2023 keine Erholung des Konsumklimas in Sicht

    GfK: Für 2023 keine Erholung des Konsumklimas in Sicht » Nachrichten

    News RedaktionNews Redaktion27.09.23
    Frau mit Einkaufstasche (Archiv), über dts Nachrichtenagentur
    Foto: Frau mit Einkaufstasche (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

    Nürnberg (dts Nachrichtenagentur) - Nach einer insgesamt negativen Entwicklung im Vormonat geht die Verbraucherstimmung in Deutschland im September erneut leicht zurück. Das teilte das Marktforschungsinstitut GfK in seiner Konsumklimastudie am Mittwoch mit. Die Konjunkturerwartung legt demnach zwar etwas zu und auch die Einkommenserwartung sowie die Anschaffungsneigung verzeichnen minimale Zuwächse.

    Ein deutlicher Anstieg der Sparneigung lässt das Konsumklima allerdings erneut sinken. Für das Konsumklima im Oktober prognostiziert das Institut -26,5 Punkte und damit 0,9 Punkte weniger als im Vormonat (revidiert -25,6 Punkte). Die Sparneigung klettert im September nach einem Plus von 7,5 Punkten auf einen Wert von 8,0 Zählern und damit auf den höchsten Stand seit April 2011 mit damals 8,8 Punkten. Dieser deutliche Anstieg lässt das Konsumklima zum zweiten Mal in Folge leicht sinken. "Damit dürften die Chancen auf eine Erholung der Konsumstimmung noch in diesem Jahr auf Null gesunken sein", sagte Rolf Bürkl, GfK-Konsumexperte. "Gründe dafür sind eine anhaltend hohe Inflationsrate aufgrund stark steigender Lebensmittel- und Energiepreise. Somit wird der private Konsum in diesem Jahr keinen positiven Beitrag zur gesamtwirtschaftlichen Entwicklung leisten." Für eine signifikante Verbesserung der Binnennachfrage ist es lauf GfK "absolut notwendig, dass die Inflationsrate wieder auf ein erträgliches Maß zurückgeführt wird". Die Europäische Zentralbank strebt dabei für die Euro- Länder eine Rate von etwa zwei Prozent an. Wann diese Größe erreicht sein wird, ist bislang nicht abzusehen. Weiter ergab die Konsumklimastudie, dass nach den spürbaren Verlusten im Vormonat sich die Einkommenserwartung im September stabilisiert. Der Indikator zeigt sich nach einem minimalen Plus von 0,2 Punkten mit -11,3 Punkten nahezu unverändert. Die hohe Inflationsrate von derzeit 6,1 Prozent drückt laut GfK auf die Kaufkraft der privaten Haushalte und verhindert damit auch eine nachhaltige Erholung der Einkommensstimmung. Vor allem die stark gestiegenen Lebensmittelpreise belasteten die Haushalte spürbar, hieß es. Hinzu komme, dass auch die Energiepreise, etwa für Benzin und Heizöl, zuletzt wieder leicht zugelegt haben. Auch die Anschaffungsneigung trete weiter auf der Stelle. Der Indikator gewinnt nur 0,6 Punkte hinzu und weist mit -16,4 Punkten nach wie vor einen sehr niedrigen Wert auf. Seit mehr als einem Jahr verharrt die Konsumneigung nun in diesem Bereich. Ein im Vergleich noch niedrigeres Niveau wurde zuletzt während der schweren Finanz- und Wirtschaftskrise im Jahre 2008 gemessen. Der Indikator stagniert und zeigt keinen klaren Trend. Steigende Ausgaben für Lebensmittel und Energie belasten die Budgets der privaten Haushalte und lassen weniger finanzielle Mittel für andere, vor allem größere, Anschaffungen. Folglich werde die Konsumfreude erst dann wieder zurückkommen, wenn die Inflationsrate auf ein akzeptables Niveau zurückgeführt wird und die Haushalte spürbare reale Einkommenszuwächse verzeichnen können, schlussfolgert das Institut. Ähnlich der Einkommenserwartung stabilisiert sich auch die Konjunkturerwartung nach einem deutlichen Rückgang im Vormonat. Der Indikator gewinnt 2,8 Punkte hinzu und weist nun -3,4 Punkte auf. Der deutschen Wirtschaft steht in diesem Jahr eine leichte Rezession bevor. Nach den aktuellen Prognosen sowohl des Ifo-Institutes für Wirtschaftsforschung (Ifo) als auch dem Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) wird das Bruttoinlandsprodukt in diesem Jahr um 0,4 Prozent schrumpfen. Zudem habe die Dynamik auf dem Arbeitsmarkt nachgelassen, hieß es. So erwarten das DIW für dieses Jahr einen Anstieg der Arbeitslosigkeit um etwa 150.000 Personen. Schließlich verstärkten die steigenden Unternehmensinsolvenzen die Sorgen vieler Beschäftigter vor Jobverlust.

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