Close Menu
naanoo.comnaanoo.com
    naanoo.comnaanoo.com
    • News
    • Magazin
      • Blog
    • Lifestyle
      • Astrologie
      • Essen & Trinken
      • Erziehung
      • Liebe & Partnerschaft
      • Lifestyle
      • Sternzeichen
      • Tipps
    • Technik
      • Technologie
    • Style
    • Gesundheit
    • Finanzen
    • Reise
    • Sport
      • Sport
    • Wissen
      • Feiertage
      • Sprache
      • Tiere
      • Umrechnungen
      • Weltuntergang
    • A-Z
    naanoo.comnaanoo.com
    Home»Nachrichten»Landkreistag: Abrechnungskontrollen nicht Gesundheitsamt-Aufgabe

    Landkreistag: Abrechnungskontrollen nicht Gesundheitsamt-Aufgabe » Nachrichten

    News RedaktionNews Redaktion01.06.21↻ 15.11.21
    Corona-Teststation, über dts Nachrichtenagentur
    Foto: Corona-Teststation, über dts Nachrichtenagentur

    Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Der Landkreistag verteidigt nach Betrugsvorwürfen den schnellen Aufbau der Infrastruktur für Corona-Testzentren, warnt jedoch vor einer Überlastung der Gesundheitsämter durch Abrechnungskontrollen. "Bei den Testzentren handelt es sich um eine Infrastruktur, die praktisch über Nacht aus dem Boden zu stampfen war", sagte Landkreistagspräsident Reinhard Sager dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland" (Dienstagausgaben). "Das war in einem ersten Schritt pragmatisch und richtig. Nur pragmatisch zu sein, reicht aber nicht. Kriminelle nutzen jede Lücke, die der Staat offenlässt. Es hätten Stichproben zu Kontrollen von vornherein angelegt und geregelt sein müssen", kritisiert Sager, der Landrat im Kreis Ostholstein ist.

    Der Chef des Kommunalverbands erinnert an die Aufgaben von Gesundheitsämtern. "Die Gesundheitsämter der Landkreise und Städte haben die Testzentren beauftragen müssen. Sie mussten über die Standorte entscheiden, die medizinisch korrekte Durchführung musste garantiert werden und die Zentren sollten sich in die kommunalen Teststrategien einfügen." Sie würden auch kontrollieren, ob die Zentren die geltenden Bestimmungen zur Durchführung solcher Maßnahmen einhalten. "Die Gesundheitsämter sind aber keine Buchprüfer. Deshalb umfasst ihre Kontrolle nicht die Prüfung von Abrechnungen, die die Zentren mit den Kassenärztlichen Vereinigungen machen. Hier haben wir keine Handhabe für fehlerhafte Abrechnungen", so der Landrat von Ostholstein. "Dennoch müssen wir natürlich gemeinsam mit Bund, Ländern und Kassenärztlichen Vereinigungen solchen Machenschaften umgehend einen Riegel vorschieben. Eine Möglichkeit bestünde darin, regelmäßig die Belege zu kontrollieren, die die Feststellung der Identität der Getesteten ermöglicht. Das würde Missbrauch vorbeugen." Grünen-Gesundheitspolitiker Janosch Dahmen sieht die Aufgabe der Kontrollen bei den Kassenärztlichen Vereinigungen (KV). Er würde sich wünschen, dass sie die Anzahl der durchgeführten Tests überprüften - analog zu den Abrechnungen der Ärzte. "Die KV müsste dann nicht über die Testergebnisse informiert werden, sondern darüber, wann wo wie viele Tests gemacht wurden", sagte Dahmen. Insgesamt begrüße er die Entwicklung der breiten Teststruktur. Allerdings hätten Oppositionspolitiker bereits im Vorfeld einige Schwachstellen der Testverordnung befürchtet. Drei Bereiche sah er als problematisch an: die Kostenerstattung der Tests, die medizinisch korrekte Durchführung und die fehlende Digitalisierung. "Wer muss welche Nachweise bringen - das muss die Regierung nun festlegen", so Dahmen. Die Verantwortlichen vor Ort bräuchten Instrumente, um die Kontrollen zu realisieren. Darüber hinaus sollten medizinische Standards für die Testdurchführungen und Zentren festgelegt werden.

    Share. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn WhatsApp Reddit E-Mail
    Vorheriger ArtikelDGB fordert Wohnraumoffensive
    Nächster Artikel Lufthansa will Staatshilfen "so rasch wie möglich" zurückzahlen
    Avatar-Foto
    News Redaktion
    • Website

    Die unabhängige News-Redaktion filtert die Nachrichten des Tages, ordnet Hintergründe ein und verschafft wichtigen Themen die nötige Aufmerksamkeit. Wir arbeiten frei von Einflüssen Dritter – ohne Konzern-Beteiligung, Fördermittel und Kredite. - mehr

    MEHR ZUM THEMA
    Rentenkommission will über Einführung der Rente mit 70 beraten
    1 min
    Klingbeil warnt vor Naivität im deutsch-amerikanischen Verhältnis
    1 min
    Experten fordern mehr Grundlagenforschung zu Frauengesundheit
    1 min
    Grüne fordern mehr Schutz vor Extremismus im Bundestag
    1 min
    15, 25, 35 und 42 Prozent - FDP legt neues Steuerkonzept vor
    1 min
    SPD macht ernst mit Social-Media-Verbot für Unter-14-Jährige
    2 min

    Die Kommentare sind geschlossen.

    Kommentar

    Kommt die Digitalsteuer für Internetkonzerne schon 2026?
    Ex-CDU-Generalsekretär will Beschlüsse mit der AfD ermöglichen
    Spitzen-Diplomant Ischinger: "Ja, wir waren naiv"
    Kulturstaatsminister würde Google gerne zerschlagen
    Rubriken
    Beauty
    Finanzen
    Gesundheit
    Job & Beruf
    Lifestyle
    Reise
    Sport
    Technik
    Unterhaltung
    Themen
    Blog
    Fotografie
    Krankenversicherung
    Personen
    Wissen
    Zitate
    • Über uns
    • Datenschutz
    • Impressum
    © 2026 Softclick GmbH & Co. KG • naanoo media

    Suchbegriff eingeben und ENTER drücken