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    Home»Nachrichten»Luftverkehr legt untypisch auch im Herbst zu

    Luftverkehr legt untypisch auch im Herbst zu » Nachrichten

    News RedaktionNews Redaktion04.11.21↻ 24.11.21
    Passagiere laufen über das Rollfeld zu einem Ryanair-Flugzeug (Oktober 2021), über dts Nachrichtenagentur
    Foto: Passagiere laufen über das Rollfeld zu einem Ryanair-Flugzeug (Oktober 2021), über dts Nachrichtenagentur

    Langen (dts Nachrichtenagentur) - Der Luftverkehr legt weiter zu. Mit 208.414 Flügen lag der Flugverkehr im Oktober 2021 über dem Niveau des Vormonats - und damit bei mehr als zwei Dritteln des Verkehrsaufkommens von 2019, teilte die Deutsche Flugsicherung (DFS) am Donnerstag mit. Nach dem deutlichen Aufwärtstrend in den Sommermonaten setzt sich das Wachstum des Luftverkehrs in Deutschland damit auch im Herbst fort.

    Nachdem der Verkehr im September mit 199.401 Flügen nahezu auf dem Niveau des Vormonats gelegen hatte, ließen die in den meisten Bundesländern im Oktober liegenden Herbstferien die Nachfrage nach Flugreisen deutlich ansteigen. Damit war der Oktober der bislang verkehrsstärkste Monat des Jahres 2021. Diese Entwicklung ist ungewöhnlich: Normalerweise steigt das Verkehrsaufkommen im Jahresverlauf an und erreicht in den Sommermonaten seinen Höhepunkt, um dann von Oktober an wieder zu sinken. Dieser jahrestypische Verkehrsverlauf zeigte sich selbst im Krisenjahr 2020, wenn auch auf niedrigem Niveau. Insgesamt lag das Verkehrsaufkommen im Oktober 2021 um 31,5 Prozent unter dem des Vorkrisenmonats (September 2021/2019: -35,7 Prozent). Anders ist es, wenn man das gesamte Jahr betrachtet: Zwischen Januar und Oktober 2021 zählte die DFS insgesamt 1,32 Millionen Flüge. Das ist noch immer weniger als die Hälfte der Flüge, die im gleichen Zeitraum vor der Krise den deutschen Luftraum frequentierten (Januar bis Oktober 2019: 2,85 Millionen Flüge). Auch an den Flughäfen zeigten sich im Oktober ein weiterer Aufwärtstrend. Insgesamt zählte die DFS an den 15 internationalen Flughäfen 122.304 Starts und Landungen (Oktober 2019: 196.142). Der Flughafen Frankfurt war dabei mit 29.981 Flügen der bewegungsstärkste Airport. Auf dem zweiten Platz folgt München mit 20.713 Starts und Landungen. Damit haben erstmals alle 15 Flughäfen mehr als die Hälfte des Verkehrsniveaus vor der Krise erreicht. Insgesamt lag die Zahl der Starts und Landungen im Oktober um 37,6 Prozent unter dem des Vorkrisenmonats Oktober 2019. Erneut nahezu unbeeindruckt von der Krise zeigt sich der Flughafen Leipzig. Er verzeichnete im Oktober insgesamt 7.073 Starts und Landungen (Oktober 2019: 7075), im September lagen die Verkehrszahlen sogar um 2,4 Prozent über denen des Vergleichsmonats 2019. Damit zeigt sich eindrücklich, welche Rolle der Frachtverkehr in der Luftfahrt spielt. Dieser Effekt wird auch am Flughafen in Köln/Bonn sichtbar, der mit 10.429 Flügen einen Rückgang von nur 24,4 Prozent zu 2019 erlebt.

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