Close Menu
naanoo.comnaanoo.com
    naanoo.comnaanoo.com
    • News
    • Magazin
      • Blog
    • Lifestyle
      • Astrologie
      • Essen & Trinken
      • Erziehung
      • Liebe & Partnerschaft
      • Lifestyle
      • Sternzeichen
      • Tipps
    • Technik
      • Technologie
    • Style
    • Gesundheit
    • Finanzen
    • Reise
    • Sport
      • Sport
    • Wissen
      • Feiertage
      • Sprache
      • Tiere
      • Umrechnungen
      • Weltuntergang
    • A-Z
    naanoo.comnaanoo.com
    Home»Nachrichten»Schäuble will andere Abstimmungsregeln im Bundesrat

    Schäuble will andere Abstimmungsregeln im Bundesrat » Nachrichten

    News RedaktionNews Redaktion04.05.19↻ 03.03.23
    Gebäude des Bundesrates in Berlin, über dts Nachrichtenagentur
    Foto: Gebäude des Bundesrates in Berlin, über dts Nachrichtenagentur

    Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble (CDU) hält die Abstimmungsregeln im Bundesrat nicht mehr für zeitgemäß. In der "Süddeutschen Zeitung" (Wochenendausgabe) forderte er, das Verfahren bei Abstimmungen zu ändern. Für Schäuble ist das eine notwendige Konsequenz aus der bunter gewordenen politischen Landschaft - in den 16 Bundesländern regieren bereits 13 verschiedene Koalitionen.

    Das erschwere "die Mehrheitsfindung" im Bundesrat, sagte Schäuble. Wenn sich die Koalitionspartner in einem Bundesland nicht verständigen könnten, müsse sich das Land im Bundesrat bisher enthalten. Deshalb gebe "es dort regelmäßig eine satte Enthaltungsmehrheit". Schäuble wies darauf hin, dass "im Bundesrat Enthaltungen bei Abstimmungen mitgezählt werden" und sie deshalb "in der Praxis wie Neinstimmen" wirken würden. Er "plädiere deshalb dafür, Enthaltungen künftig als nicht abgegebene Stimmen zu werten". Der Bundestagspräsident sagte, "das würde schlagartig vieles ändern, die Landesregierungen müssten dann Entscheidungen treffen".

    Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) sagte der "Süddeutschen Zeitung", er wolle sich dem Vorschlag Schäubles "nicht generell verschließen". "Je mehr Dreierkoalitionen wir in den Ländern bekommen, umso mehr Enthaltungen werden wir haben - das schwächt auch den Bundesrat", sagte Kretschmann. Allerdings wäre "diese Änderung schon ein ganz grundlegendes Manöver". Er wisse nicht, "wie Landesregierungen dann noch gedeihlich funktionieren sollen". Denn "eine Pflicht, sich bei allen Themen entscheiden zu müssen, würde jede Koalition unter erheblichen Stress setzen". Kretschmann verwies darauf, dass "wegen der erheblichen Verflechtung der Zuständigkeiten von Bund und Ländern" sich die Länder im Bundesrat auch zu vielem verhalten müssten, "für das eigentlich gar nicht die Länder zuständig sein sollten, wo ihnen letztlich auch das Wissen und die Institutionen fehlen, die Sachverhalte richtig einzuschätzen".

    Das zeige sich "zum Beispiel bei der Liste der sicheren Herkunftsstaaten in Asylverfahren". Bisher könne "man bei solchen Themen, für die Länder keine originäre Zuständigkeit haben, Streit umgehen, indem man sich in der Landesregierung auf eine Enthaltung verständigt - das ginge dann nicht mehr". Die Bundesregierung kann sich derzeit im Bundesrat auf keine Mehrheit stützen. Die Bundesländer, die ausschließlich von Parteien der in Berlin amtierenden großen Koalition aus Union und SPD regiert werden, verfügen im Bundesrat lediglich über 16 der 69 Stimmen. Diese setzen sich aus den Stimmen Niedersachsens (6), Sachsens (4), Mecklenburg-Vorpommerns (3) und des Saarlands (3) zusammen. Die bei Abstimmungen im Bundesrat nötige Mehrheit liegt bei 35 Stimmen.

    Share. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn WhatsApp Reddit E-Mail
    Vorheriger ArtikelHausärzte sollen alle zwei Jahre für Organspende werben
    Nächster Artikel Ferrari-Fahrer Vettel glaubt noch an WM-Sieg
    Avatar-Foto
    News Redaktion
    • Website

    Die unabhängige News-Redaktion filtert die Nachrichten des Tages, ordnet Hintergründe ein und verschafft wichtigen Themen die nötige Aufmerksamkeit. Wir arbeiten frei von Einflüssen Dritter – ohne Konzern-Beteiligung, Fördermittel und Kredite. - mehr

    MEHR ZUM THEMA
    Umzug des Bundespräsidenten verzögert sich
    1 min
    IPBES: Unternehmen gefährden durch Naturzerstörung eigene Zukunft
    2 min
    Bericht: Linde plant Stellenabbau in Deutschland
    2 min
    BSW beharrt auf Klage zur Neuauszählung der Bundestagswahl
    2 min
    Warken lehnt SPD-Vorschlag zur Krankenkassenfinanzierung ab
    1 min
    Ischinger: Merz will auf Sicherheitskonferenz "den Ton setzen"
    1 min

    Kommentar

    Kommt die Digitalsteuer für Internetkonzerne schon 2026?
    Ex-CDU-Generalsekretär will Beschlüsse mit der AfD ermöglichen
    Spitzen-Diplomant Ischinger: "Ja, wir waren naiv"
    Kulturstaatsminister würde Google gerne zerschlagen
    Rubriken
    Beauty
    Finanzen
    Gesundheit
    Job & Beruf
    Lifestyle
    Reise
    Sport
    Technik
    Unterhaltung
    Themen
    Blog
    Fotografie
    Krankenversicherung
    Personen
    Wissen
    Zitate
    • Über uns
    • Datenschutz
    • Impressum
    © 2026 Softclick GmbH & Co. KG • naanoo media

    Suchbegriff eingeben und ENTER drücken