Close Menu
naanoo.comnaanoo.com
    naanoo.comnaanoo.com
    • News
    • Lifestyle
    • Technik
    • Style
    • Gesundheit
    • Finanzen
    • Reise
    • Sport
    • A-Z
    naanoo.comnaanoo.com
    Home»Nachrichten»Studie: Grüner Umbau der Wirtschaft führt zu Wohlstandsverlusten

    Studie: Grüner Umbau der Wirtschaft führt zu Wohlstandsverlusten » Nachrichten

    News RedaktionNews Redaktion14.11.23
    Windrad-Bau (Archiv), über dts Nachrichtenagentur
    Foto: Windrad-Bau (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

    Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Der deutsche Staat muss wohl zusätzliche Mittel in einer Größenordnung von rund 40 Milliarden Euro jährlich in den grünen Umbau der Wirtschaft und weitere 40 Milliarden Euro pro Jahr in seine Sozialsysteme investieren, wenn die Klimawende nicht zu Wohlstandsverlusten und einer weiteren Spaltung der Gesellschaft führen soll. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Studie im Auftrag der SPD-nahen Friedrich-Ebert-Stiftung, über die die Zeitungen des "Redaktionsnetzwerks Deutschland" berichten. Der Mannheimer Ökonom Tom Krebs hat untersucht, welche Folgen der Energiepreisschock und die in der Folge beschleunigte grüne Transformation für Wirtschaft und Gesellschaft in Deutschland haben werden: Abhängig vom Handeln der Politik sei ein positives oder ein negatives Szenario denkbar, glaubt Krebs.

    "In einem Negativszenario führt die Beschleunigung der Klimatransformation zu Wohlstandsverlusten und der gesellschaftliche Zusammenhalt wird geschwächt. Im Positivszenario entsteht ein neuer Wirtschaftsboom, getrieben durch Investitionen in klimaneutrale Technologien, der hochwertige Arbeitsplätze schafft und die soziale Gerechtigkeit stärkt", heißt es in seiner Studie. Die Politik kann laut Krebs beeinflussen, welches Szenario eintritt, muss dafür aber deutlich mehr Geld als bisher in die Hand nehmen. "Im Klimabereich beläuft sich der zusätzliche Investitionsbedarf auf jährlich 40 Milliarden Euro oder rund ein Prozent des BIP, wobei der größte Teil auf Bundesprogramme zur Förderung privater Klimainvestitionen und Länderprogramme zur Transformation der kommunalen Infrastruktur entfällt", schreibt Krebs. Den zusätzlichen Bedarf an sozialen Investitionen der öffentlichen Hand beziffert der Volkswirt auf weitere 40 Milliarden Euro pro Jahr. Dieses Geld müsse vor allem in Kitas, Schulen sowie den sozialen Wohnungsbau fließen. Zur Finanzierung der zusätzlichen Aufgaben schlägt der Volkswirt unter anderem eine verstärkte Kreditaufnahme öffentlicher Unternehmen, eine Änderung der Methode zur Berechnung des Produktionspotenzials sowie eine Überarbeitung der Regeln bei der Erbschaftssteuer vor. "Diese Maßnahmen reichen aus, um die öffentliche Investitionsoffensive mit einem Gesamtvolumen von jährlich 80 Milliarden Euro oder zwei Prozent des BIP zu finanzieren", schreibt Krebs. "Es braucht eine mutige Investitionsagenda und eine Abkehr von der aktuellen Sparpolitik der Bundesregierung, wenn wir unsere Wirtschaft und das Klima retten wollen."

    Share. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn WhatsApp Reddit E-Mail
    Vorheriger ArtikelUnion hofft bei umgewidmeten Corona-Krediten auf Verfassungsgericht
    Nächster Artikel Bundeskartellamt eröffnet Verfahren gegen Coca-Cola
    Avatar-Foto
    News Redaktion
    • Website

    Die unabhängige News-Redaktion filtert die Nachrichten des Tages, ordnet Hintergründe ein und verschafft wichtigen Themen die nötige Aufmerksamkeit. Wir arbeiten frei von Einflüssen Dritter – ohne Konzern-Beteiligung, Fördermittel und Kredite. - mehr

    MEHR ZUM THEMA
    Finanzexperten fürchten Milliardenrisiko durch Altersvorsorgedepot
    2 min
    Amnesty: Zahl der Hinrichtungen auf höchstem Stand seit 1981
    2 min
    Holetschek offen für pauschale Subventionskürzungen
    1 min
    Mehdorn kritisiert Olympia- und Expo-Pläne Berlins
    1 min
    SPD-Flügel fordert frühere Grundrente gegen Altersarmut
    2 min
    Finnlands Ex-Präsident Niinistö: Putin zu Verhandlungen bereit
    2 min

    Kommentar

    Studien: Keine Anzeichen für Deindustrialisierung in Deutschland
    Kommt die Digitalsteuer für Internetkonzerne schon 2026?
    Ex-CDU-Generalsekretär will Beschlüsse mit der AfD ermöglichen
    Spitzen-Diplomant Ischinger: "Ja, wir waren naiv"
    Rubriken
    Beauty
    Finanzen
    Gesundheit
    Job & Beruf
    Lifestyle
    Reise
    Sport
    Technik
    Unterhaltung
    Themen
    Blog
    Fotografie
    Krankenversicherung
    Personen
    Wissen
    Zitate
    • Über uns
    • Datenschutz
    • Impressum
    Netzwerk: naanoo | Medizin+ | Localpedia | Promis+ | Gameblog

    © 2026 Softclick GmbH & Co. KG • naanoo media

    Suchbegriff eingeben und ENTER drücken