Close Menu
naanoo.comnaanoo.com
    naanoo.comnaanoo.com
    • News
    • Lifestyle
    • Technik
    • Style
    • Gesundheit
    • Finanzen
    • Reise
    • Sport
    • A-Z
    naanoo.comnaanoo.com
    Home»Nachrichten»Umstrittenes Israel-Gedicht: Zentralrat der Juden attackiert Grass

    Umstrittenes Israel-Gedicht: Zentralrat der Juden attackiert Grass - Nachrichten

    News RedaktionNews Redaktion05.04.12

    Günter Grass, Das blaue Sofa / Club Bertelsmann, Lizenz: dts-news.de/cc-by
    Foto: Günter Grass, Das blaue Sofa / Club Bertelsmann, Lizenz: dts-news.de/cc-by

    Berlin - Die Debatte um die scharfe Kritik des Literaturnobelpreisträgers Günter Grass am Staat Israel reißt nicht ab. "Wer antisemitisch agitiert, wer judenfeindlich argumentiert, wer antisemitische Klischees zuhauf verwendet – was wäre der denn anderes als ein Antisemit?", schreibt Dieter Graumann, der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, in einem Gastbeitrag für "Handelsblatt-Online". Grass’ Gedicht sei ein Pamphlet von Hass und Hetze.Das Etikett Lyrik werde hier missbraucht, um eine üble Gesinnung zu transportieren. Grass hatte am Mittwoch in verschiedenen Zeitungen das Gedicht "Was gesagt werden muss" veröffentlicht. Darin ging er mit der Politik Israels gegen den Iran hart ins Gericht. Er nannte den jüdischen Staat wegen seines drohenden Militärschlags gegen den Iran eine Gefahr für den Weltfrieden. Israel beanspruche für sich das Recht auf einen Erstschlag, der "das von einem Maulhelden unterjochte und zum organisierten Jubel gelenkte iranische Volk auslöschen könnte, weil in dessen Machtbereich der Bau einer Atombombe vermutet wird", schrieb der 84-Jährige in dem Gedicht. Graumann wirft Grass vor, sich mit dem Begriff "auslöschen" im Nazijargon zu bedienen. Und er stellt die Frage, ob es sich bei dem Gedicht um das literarische Erbe des Nobelpreisträgers handele. "Wie schade wäre das doch angesichts der Meisterwerke, die Grass wirklich schrieb. Hier allerdings finden wir ein Vermächtnis von Verdrehung, von Verlogenheit und von Verirrung, bestückt mit judenfeindlichen Klischees ohne Ende", schreibt der Zentralratspräsident. Graumanns Fazit: "Günter Grass hat zwar die Waffen-SS verlassen. Aber offenbar hat die Judenfeindschaft der Waffen-SS Günter Grass doch niemals verlassen." Ein großartiger Autor demontiere und demaskierte sich selbst. [dts Nachrichtenagentur]

    Share. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn WhatsApp Reddit E-Mail
    Vorheriger ArtikelKlopp plant für Spiel gegen Wolfsburg noch nicht mit Götze
    Nächster Artikel Mord in Allgäuer Klinik: 18-jähriger Tatverdächtiger festgenommen
    Avatar-Foto
    News Redaktion
    • Website

    Die unabhängige News-Redaktion filtert die Nachrichten des Tages, ordnet Hintergründe ein und verschafft wichtigen Themen die nötige Aufmerksamkeit. Wir arbeiten frei von Einflüssen Dritter – ohne Konzern-Beteiligung, Fördermittel und Kredite. - mehr

    MEHR ZUM THEMA
    Dobrindt verdoppelt Anti-Drohnen-Einheiten der Bundespolizei
    1 min
    Peter Neumann: Deutschland braucht Nationalen Sicherheitsberater
    1 min
    Pantisano schließt Wahl eines CDU-Ministerpräsident nicht aus
    1 min
    Serbiens Präsident warnt vor größerem Krieg in Europa
    2 min
    Bundeswehr schreibt ehemalige Wehrdienstleistende an
    2 min
    2. Bundesliga: Nürnberg feiert Auftaktsieg gegen Dresden
    1 min

    Kommentar

    Studien: Keine Anzeichen für Deindustrialisierung in Deutschland
    Kommt die Digitalsteuer für Internetkonzerne schon 2026?
    Ex-CDU-Generalsekretär will Beschlüsse mit der AfD ermöglichen
    Spitzen-Diplomant Ischinger: "Ja, wir waren naiv"
    Rubriken
    Beauty
    Finanzen
    Gesundheit
    Job & Beruf
    Lifestyle
    Reise
    Sport
    Technik
    Unterhaltung
    Themen
    Blog
    Fotografie
    Krankenversicherung
    Personen
    Wissen
    Zitate
    • Über uns
    • Datenschutz
    • Impressum
    SOFTCLICK LABS: naanoo ⨳ Medizin+ ⨳ Localpedia ⨳ Promis+ ⨳ Gameblog ⨳ AI News Pro ⨳ Quickpedia

    Medizin+ stellt unabhängige Informationen zu den Themen Medizin und Gesundheit bereit. Wir folgen den Erkenntnissen der evidenzbasierten Medizin und erhalten keine Zahlungen von Pharmaunternehmen oder staatlichen Institutionen. Die bereitgestellten Informationen dürfen nicht für die Selbstdiagnose genutzt werden. Sie ersetzen nicht den Besuch beim Arzt.

    Suchbegriff eingeben und ENTER drücken