Close Menu
naanoo.comnaanoo.com
    naanoo.comnaanoo.com
    • News
    • Magazin
      • Blog
    • Lifestyle
      • Astrologie
      • Essen & Trinken
      • Erziehung
      • Liebe & Partnerschaft
      • Lifestyle
      • Sternzeichen
      • Tipps
    • Technik
      • Technologie
    • Style
    • Gesundheit
    • Finanzen
    • Reise
    • Sport
      • Sport
    • Wissen
      • Feiertage
      • Sprache
      • Tiere
      • Umrechnungen
      • Weltuntergang
    • A-Z
    naanoo.comnaanoo.com
    Home»Nachrichten»Ungarn kritisiert Ampel-Koalition wegen Cannabis-Freigabe

    Ungarn kritisiert Ampel-Koalition wegen Cannabis-Freigabe » Nachrichten

    News RedaktionNews Redaktion29.11.21↻ 11.01.23
    Vorstellung des Koalitionsvertrags am 24.11.2021, über dts Nachrichtenagentur
    Foto: Vorstellung des Koalitionsvertrags am 24.11.2021, über dts Nachrichtenagentur

    Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Mit der geplanten Freigabe von Cannabis stößt die neue Ampel-Koalition bei europäischen Partnern auf Kritik. "Wir sehen die Legalisierung von Cannabis sehr kritisch. Wenn ein so großes Land inmitten Europas ein Rauschmittel zum Genuss freigibt, wird das jenseits der Grenzen für die europäischen Partner nicht ohne Konsequenzen bleiben", sagte Ungarns Botschafter in Berlin, Peter Györkös, der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (NOZ).

    Er fügte hinzu: "Und ich fürchte, die Auswirkungen werden negativ, nicht positiv sein." Viele innerdeutsche Entscheidungen hätten gewollt oder ungewollt Auswirkungen auf die übrige EU, sagte Györkös: "Das war beim Atomausstieg so, und es ist so bei Klimapolitik und Migration. Und wer garantiert uns, dass keine europäische Vereinheitlichung droht, dass es eines Tages seitens der EU nicht plötzlich heißt: Alle Staaten sollten Cannabis freigeben? Das werden wir nicht mitmachen." Eine ähnliche "noch direktere Gefahr" sieht Budapest im Bereich der Gesellschafts- und Familienpolitik.

    In der "NOZ" sagte Botschafter Györkös: "Wenn `Anything goes`-Familienmodelle in einem Mitgliedstaat rechtlich verankert werden, ist das eine interne Angelegenheit. Wenn aber, wie es im Koalitionsvertrag steht, gefordert wird, dass all diese Modelle in allen Mitgliedstaaten mit allen Rechtsfolgen anerkannt werden, ist das ein Auftakt Richtung neuer kultureller und verfassungsrechtlicher Konflikte innerhalb der EU und vieler Mitgliedstaaten." Bei gesellschaftspolitischen, sozial- und migrationspolitischen Fragen müssten die Mitgliedstaaten ihre Souveränität behalten, "da müssen wir nicht immer weiter angleichen. Es ist nicht nur der ein guter Europäer, der mehr Vertiefung will."

    Nach Ansicht des ungarischen Botschafters führt die EU "die falschen Debatten. Eine starke EU machen wir nicht mit Regenbogenfarben und erhobenem Zeigefinger, sondern durch konkrete Leistungen bei Sicherheit und internationaler Wettbewerbsfähigkeit". Habe man die Ungarn 2015 für einen konsequenten Außengrenzschutz als "herzlose Unmenschen" abgestempelt, würde eine solche Politik nun "angesichts der Vorgänge an der polnisch-belarussischen Grenze als notwendige Maßnahme akzeptiert". Györkös forderte einen veränderten Blick auf Ungarn: "Wir haben unsere europäische Pflicht getan und so die größte Errungenschaft der europäischen Integration geschützt, nämlich den durch Schengen geschützten Binnenmarkt mit seiner Freizügigkeit. Bei der Bewältigung der Migrationskrise haben wir 2015 Pionierarbeit geleistet, das könnte man ruhig mal anerkennen."

    Share. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn WhatsApp Reddit E-Mail
    Vorheriger ArtikelGrünen-Gesundheitsexperte Dahmen fordert Stopp von planbaren OPs
    Nächster Artikel Städtetag fordert Einbeziehung von Kommunen bei Coronakrisenstab
    Avatar-Foto
    News Redaktion
    • Website

    Die unabhängige News-Redaktion filtert die Nachrichten des Tages, ordnet Hintergründe ein und verschafft wichtigen Themen die nötige Aufmerksamkeit. Wir arbeiten frei von Einflüssen Dritter – ohne Konzern-Beteiligung, Fördermittel und Kredite. - mehr

    MEHR ZUM THEMA
    Schneider: E-Auto-Förderung soll für 800.000 Fahrzeuge reichen
    1 min
    Stegner kritisiert Bundeswehrmission in Grönland als "Symbolpolitik"
    1 min
    Apotheker rufen trotz Engpass zum Impfen gegen Influenza auf
    1 min
    Grüne wollen härteres Vorgehen gegen Schrottimmobilien
    1 min
    Ministerium: Rechtsextremisten besitzen Tausende legale Waffen
    2 min
    DStGB will kommunales Vorkaufsrecht bei Zwangsversteigerungen
    1 min

    Kommentar

    Kommt die Digitalsteuer für Internetkonzerne schon 2026?
    Ex-CDU-Generalsekretär will Beschlüsse mit der AfD ermöglichen
    Spitzen-Diplomant Ischinger: "Ja, wir waren naiv"
    Kulturstaatsminister würde Google gerne zerschlagen
    Rubriken
    Beauty
    Finanzen
    Gesundheit
    Job & Beruf
    Lifestyle
    Reise
    Sport
    Technik
    Unterhaltung
    Themen
    Blog
    Fotografie
    Krankenversicherung
    Personen
    Wissen
    Zitate
    • Über uns
    • Datenschutz
    • Impressum
    © 2026 Softclick GmbH & Co. KG • naanoo media

    Suchbegriff eingeben und ENTER drücken