Close Menu
naanoo.comnaanoo.com
    naanoo.comnaanoo.com
    • News
    • Lifestyle
    • Technik
    • Style
    • Gesundheit
    • Finanzen
    • Reise
    • Sport
    • A-Z
    naanoo.comnaanoo.com
    Home»Nachrichten»Union will syrische Straftäter in Nachbarländer abschieben

    Union will syrische Straftäter in Nachbarländer abschieben » Nachrichten

    News RedaktionNews Redaktion11.06.21↻ 15.11.21
    Festnahme mit Handschellen, über dts Nachrichtenagentur
    Foto: Festnahme mit Handschellen, über dts Nachrichtenagentur

    Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Zwischen Union und SPD bahnt sich neuer Streit über den Umgang mit syrischen Straftätern an. Die Innenminister der unionsregierten Länder fordern laut "Spiegel"-Bericht das Auswärtige Amt auf, zusammen mit dem Bundesinnenministerium ein Konzept für die Rückführung von Intensivstraftätern und Gefährdern zu erarbeiten. Sollten Abschiebungen nach Syrien nicht möglich sein, müssten "Rückführungsoptionen in Drittstaaten" aufgezeigt werden, etwa in Nachbarländer Syriens.

    So steht es in einem von Mecklenburg-Vorpommerns Innenminister Torsten Renz (CDU) eingebrachten Beschlussvorschlag für die Innenministerkonferenz in der kommenden Woche. "Wer in unserem Land schwere Straftaten bis hin zum Mord begeht oder als Gefährder auftritt, kann nicht allen Ernstes erwarten, bei uns Hilfe oder Schutz zu finden", sagte Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) dem "Spiegel". "Ich bin der Ansicht, solche Personen unverzüglich in ihr Herkunftsland abzuschieben, notfalls auch in Drittländer." Der niedersächsische Innenminister Boris Pistorius (SPD) kritisiert den Vorstoß. "Es ist eine völlig unrealistische Erwartung der CDU- und CSU-Innenminister, dass zum Beispiel Jordanien, die Türkei oder der Irak uns dadurch unterstützen könnten, dass sie Schwerverbrecher und Gefährder bei sich aufnehmen", sagte er dem "Spiegel". Abschiebungen direkt nach Syrien lehnt der SPD-Politiker ab. "Es herrscht ein grausamer Bürgerkrieg, der vom folternden und mordenden Assad-Regime weiter befeuert wird", so Pistorius. Auch praktisch gebe es derzeit keine Möglichkeit, dorthin Menschen abzuschieben: "Es besteht kein Kontakt zur Regierung oder zu Behörden, über die wir Abschiebungen anbahnen müssten, und wir haben weiterhin keine deutsche Vertretung vor Ort, über die man das abwickeln könnte."

    Share. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn WhatsApp Reddit E-Mail
    Vorheriger ArtikelHohe Abbruchquote bei neuem Freiwilligendienst der Bundeswehr
    Nächster Artikel Lauterbach sieht Benachteiligung junger Menschen in Coronakrise
    Avatar-Foto
    News Redaktion
    • Website

    Die unabhängige News-Redaktion filtert die Nachrichten des Tages, ordnet Hintergründe ein und verschafft wichtigen Themen die nötige Aufmerksamkeit. Wir arbeiten frei von Einflüssen Dritter – ohne Konzern-Beteiligung, Fördermittel und Kredite. - mehr

    MEHR ZUM THEMA
    Inflationsrate von 2,3 Prozent im Juni bestätigt
    4 min
    Deutlich mehr Unternehmensinsolvenzen im April
    2 min
    Mehr Übernachtungen im Mai
    1 min
    Saarland bringt Luxemburger Spritpreismodell in Bundesrat ein
    2 min
    Ifo-Institut: Selbständige weniger pessimistisch
    2 min
    Jens Spahn blickt positiv auf Coming-Out zurück
    1 min

    Die Kommentare sind geschlossen.

    Kommentar

    Studien: Keine Anzeichen für Deindustrialisierung in Deutschland
    Kommt die Digitalsteuer für Internetkonzerne schon 2026?
    Ex-CDU-Generalsekretär will Beschlüsse mit der AfD ermöglichen
    Spitzen-Diplomant Ischinger: "Ja, wir waren naiv"
    Rubriken
    Beauty
    Finanzen
    Gesundheit
    Job & Beruf
    Lifestyle
    Reise
    Sport
    Technik
    Unterhaltung
    Themen
    Blog
    Fotografie
    Krankenversicherung
    Personen
    Wissen
    Zitate
    • Über uns
    • Datenschutz
    • Impressum
    Netzwerk: naanoo | Medizin+ | Localpedia | Promis+ | Gameblog

    © 2026 Softclick GmbH & Co. KG • naanoo media

    Suchbegriff eingeben und ENTER drücken