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    Home»Nachrichten»Zahl der Unternehmensinsolvenzen im Mai um 1,1 Prozent gesunken

    Zahl der Unternehmensinsolvenzen im Mai um 1,1 Prozent gesunken - Nachrichten

    News RedaktionNews Redaktion10.08.16
    Euromünzen, über dts Nachrichtenagentur
    Foto: Euromünzen, über dts Nachrichtenagentur

    Wiesbaden (dts Nachrichtenagentur) - Im Mai 201 haben die deutschen Amtsgerichte 1.741 Unternehmensinsolvenzen gemeldet: Das waren 1,1 Prozent weniger als im Mai 2015, teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) nach vorläufigen Ergebnissen am Mittwoch mit. Im Wirtschaftsbereich Handel (einschließlich Instandhaltung und Reparatur von Kraftfahrzeugen) gab es im Mai 2016 mit 343 Fällen die meisten Unternehmensinsolvenzen. 316 Insolvenzanträge stellten Unternehmen des Baugewerbes.

    Im Wirtschaftsbereich Erbringung von freiberuflichen, wissenschaftlichen und technischen Dienstleistungen wurden 206 Insolvenzanträge gemeldet. Die voraussichtlichen Forderungen der Gläubiger aus beantragten Unternehmensinsolvenzen bezifferten die Amtsgerichte für Mai 2016 auf rund 2,1 Milliarden Euro. Im Mai 2015 hatten sie bei knapp 0,8 Milliarden Euro gelegen. Dieser Anstieg der Forderungen – bei gleichzeitigem Rückgang der Zahl der Unternehmensinsolvenzen – ist darauf zurückzuführen, dass die Gerichte im Mai 2016 mehr Insolvenzen von wirtschaftlich bedeutenden Unternehmen registrierten als im Mai 2015, teilten die Statistiker weiter mit. Zusätzlich zu den Unternehmensinsolvenzen meldeten 7.926 übrige Schuldner im Mai 2016 Insolvenz an (– 2,1 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat). Darunter waren 6.140 Insolvenzanträge von Verbrauchern und 1.516 Insolvenzanträge von ehemals selbstständig Tätigen, die ein Regel- beziehungsweise ein Verbraucherinsolvenzverfahren durchlaufen.

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