Close Menu
naanoo.comnaanoo.com
    naanoo.comnaanoo.com
    • News
    • Lifestyle
    • Technik
    • Style
    • Gesundheit
    • Finanzen
    • Reise
    • Sport
    • A-Z
    naanoo.comnaanoo.com
    Home»Nachrichten»Zahl der Wohnungseinbrüche steigt um fast zehn Prozent

    Zahl der Wohnungseinbrüche steigt um fast zehn Prozent » Nachrichten

    News RedaktionNews Redaktion30.03.16

    Polizei, über dts Nachrichtenagentur
    Foto: Polizei, über dts Nachrichtenagentur

    Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Die Zahl der Wohnungseinbrüche ist im vergangenen Jahr um 9,9 Prozent auf 167.136 Fälle gestiegen. Das weist die bundesweite Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) für das Jahr 2015 aus, die der "Welt" vorliegt. Demnach wurde beim Wohnungseinbruchdiebstahl ein Rekordwert erreicht.

    Im Jahr 2014 waren es 152.123 Fälle gewesen. Bundesinnenminister Thomas de Maiziere will die Kriminalstatistik voraussichtlich im Mai in Berlin offiziell vorstellen. Der CDU-Politiker hatte bereits bei der Präsentation der PKS 2014 erklärt, er betrachte es "mit Sorge", dass der Wohnungseinbruchdiebstahl zugenommen habe. Seine Länderkollegen wiederum hatten mehrfach angekündigt, mehr gegen Einbrüche tun zu wollen. Die Zahl aller in Deutschland polizeilich erfassten Straftaten ist im vergangenen Jahr gegenüber 2014 um 4,1 Prozent auf insgesamt 6,33 Millionen Fälle gestiegen. Die Gesamtaufklärungsquote beträgt 56,3 Prozent. Das bedeutet eine Verbesserung um 1,4 Prozentpunkte. Laut PKS 2015 waren fast 40 Prozent aller Straftaten Diebstahldelikte. Sie legten insgesamt um 1,8 Prozent auf 2,48 Millionen Fälle zu. Hohe Zuwachsraten gab es beim Laden- und Taschendiebstahl: So verzeichnete die Polizei 7,1 Prozent mehr Diebstähle in Geschäften (391.401 Fälle) und sieben Prozent mehr Taschendiebstähle (168.142 Fälle). Die Zahl der Kfz-Diebstähle stieg leicht um 0,3 Prozent. Bundesweit wurden 36.507 gestohlene Autos gemeldet. Der Fahrradklau liegt weiter auf einem hohen Niveau. Die Zahl sank aber etwas, um 1,3 Prozent auf 335.174 Fälle. Ein Grund für den Zuwachs bei einigen Delikten ist, dass mehr Zuwanderer als je zuvor nach Deutschland gekommen sind. Dabei handelt es sich oft um Straftaten, die gegen das Aufenthalts-, das Asylverfahrens- und Freizügigkeitsgesetz verstoßen. Hier gab es eine Zunahme um 157,5 Prozent auf 402.741 Fälle. Auch die Zahl unerlaubter Einreisen stieg sprunghaft auf 154.188 an, was ein Plus von 210,2 Prozent ist. Die sexuellen Übergriffe in der Silvesternacht in Köln entsprechen statistisch gesehen nicht dem Trend in der gesamten Republik: Bundesweit gab es weniger Fälle von sexueller Nötigung und Vergewaltigung - ein Minus um 4,4 Prozent, die Zahl sank auf 7.022 Fälle. Die Zahl der Tatverdächtigen bei der Gesamtkriminalität stieg um 10,2 Prozent auf 2,36 Millionen. Bei den "nichtdeutschen" Verdächtigen, wie sie in der Statistik heißen, waren es 911.864 Personen - eine Zunahme um 47,7 Prozent. Rechnet man aber die ausländerrechtlichen Verstöße bei den Straftaten heraus, ist die Zahl solcher Verdächtigen mit 555.820 wesentlich geringer.

    Share. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn WhatsApp Reddit E-Mail
    Vorheriger ArtikelTürkische Gemeinde gegen Sprachkurs-Pflicht für Flüchtlinge
    Nächster Artikel Jeder Zweite würde Angehörige im Ausland pflegen lassen
    Avatar-Foto
    News Redaktion
    • Website

    Die unabhängige News-Redaktion filtert die Nachrichten des Tages, ordnet Hintergründe ein und verschafft wichtigen Themen die nötige Aufmerksamkeit. Wir arbeiten frei von Einflüssen Dritter – ohne Konzern-Beteiligung, Fördermittel und Kredite. - mehr

    MEHR ZUM THEMA
    Studie: Geringqualifizierte nutzen Weiterbildung selten
    2 min
    GdP drängt auf Modernisierung von Polizei und Justiz
    2 min
    GdP: Alkoholverbot an Bahnhöfen kaum umsetzbar
    1 min
    Schwimmbadbesuch deutlich teurer als 2025
    2 min
    Trump verhängt neue Zölle auf kanadische Importe
    1 min
    Berlins Verwaltungsgerichtspräsidentin warnt vor IFG-Reform
    1 min

    Kommentar

    Studien: Keine Anzeichen für Deindustrialisierung in Deutschland
    Kommt die Digitalsteuer für Internetkonzerne schon 2026?
    Ex-CDU-Generalsekretär will Beschlüsse mit der AfD ermöglichen
    Spitzen-Diplomant Ischinger: "Ja, wir waren naiv"
    Rubriken
    Beauty
    Finanzen
    Gesundheit
    Job & Beruf
    Lifestyle
    Reise
    Sport
    Technik
    Unterhaltung
    Themen
    Blog
    Fotografie
    Krankenversicherung
    Personen
    Wissen
    Zitate
    • Über uns
    • Datenschutz
    • Impressum
    Netzwerk: naanoo | Medizin+ | Localpedia | Promis+ | Gameblog

    © 2026 Softclick GmbH & Co. KG • naanoo media

    Suchbegriff eingeben und ENTER drücken