• Home
  • Magazin
  • Men
  • Blog
  • Style
  • Finanzen
  • Gesundheit
  • Reise
  • Stars
  • Lifestyle
  • Sport
  • Tech
  • Wissen
  • Fragen
Nachrichten

Moderne Sklaverei: 27 Millionen Menschen weltweit leben als Sklaven

Moderne Sklaverei ist auf dem Vormarsch (Foto: Razvydas Januska | Photos.com)

Moderne Sklaverei ist auf dem Vormarsch (Foto: Razvydas Januska | Photos.com)

Obwohl die Sklaverei inzwischen in vielen Ländern geächtet ist, leben noch immer rund 27 Millionen Menschen in Unfreiheit. Tendenz steigend.

Lesezeit: 2 Minuten

Washington (dts Nachrichtenagentur) – Etwa 27 Millionen Menschen leben weltweit als Sklaven oder in sklavenartigen Verhältnissen. Dies geht aus einem von US-Außenministerin Hillary Clinton vorgelegten Bericht zum Thema Menschenhandel hervor. „Das Ende der Legalität der Sklaverei in den USA und anderen Staaten der Welt hat leider nicht das Ende der Sklaverei bedeutet“, fasste Clinton die Erkenntnisse des Berichts zusammen.

Wie der Bericht nahelegt, stellt neben der klassischen Sklaverei vor allem die sogenannte moderne Sklaverei ein Problem dar. Als moderne Sklaven werden unter anderem auch Wanderarbeiter bezeichnet, die mit vermeintlich lukrativen Arbeitsangeboten in andere Länder gelockt werden.

Nur 33 Länder bekämpfen Sklaverei

Von den 185 untersuchten Staaten erfüllten nur 33 die internationalen Verpflichtungen im Kampf gegen die Sklaverei, sagte die US-Außenministerin. Vor allem in konfliktreichen Ländern wie Libyen, Nordkorea oder Syrien sei der Menschenhandel noch besonders stark ausgeprägt, so Clinton weiter.

Sklaverei ist eine Wachstumsbranche

Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Zahl der Opfer von Sklaverei und Menschenhandel um 28 Prozent an. Clinton forderte vor diesem Hintergrund alle Menschen dazu auf, darüber nachzudenken, wie man den 27 Millionen Opfern der Sklaverei in Zukunft helfen könnte. [dts Nachrichtenagentur]


Redaktion


Der moderne Menschenhandel ist auf dem Vormarsch.

Die Internationalisierung hat diesen Trend eher noch beschleunigt.

Um diesen Trend zu stoppen, bedarf es internationaler Zusammenarbeit, zu der allerdings viele Länder offenbar nicht bereit sind. Lokale Behörden scheitern oft daran, dass ihre Befugnisse an der Landesgrenze enden, Menschenhändler aber grenzübergreifend agieren.

Dein Kommentar:
« IBM: Schnellster Supercomuter der Welt „Sequoia“ mit 1,5 Mio. Prozessoren
» Atomare Zeitbombe: Russland kann Sicherheit der Atomreaktoren kaum noch gewährleisten