Close Menu
naanoo.comnaanoo.com
    naanoo.comnaanoo.com
    • News
    • Lifestyle
    • Technik
    • Style
    • Gesundheit
    • Finanzen
    • Reise
    • Sport
    • A-Z
    naanoo.comnaanoo.com
    Home»Nachrichten»BDI kritisiert Klimaschutzprogramm der Bundesregierung

    BDI kritisiert Klimaschutzprogramm der Bundesregierung » Nachrichten

    News RedaktionNews Redaktion07.10.19↻ 10.01.23
    Rednerpult im Bundeskanzleramt, über dts Nachrichtenagentur
    Foto: Rednerpult im Bundeskanzleramt, über dts Nachrichtenagentur

    Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) fordert die Bundesregierung auf, bei ihrem Klimaschutzprogramm nachzusteuern.

    "Aus Sicht der Wirtschaft sehen wir die Gefahr gravierender Fehlentwicklungen und möchten insbesondere bei den folgenden Punkten Änderungen anregen", heißt es in einem Acht-Punkte-Papier des BDI, über das die Zeitungen des "Redaktionsnetzwerks Deutschland" (Montagsausgaben) berichten. Das Ziel der Bundesregierung, Deutschland bis 2050 treibhausgasneutral zu machen, hält der Industrieverband für unrealistisch und lehnt es daher ab.

    "Nach heutigem Wissensstand ist Treibhausgasneutralität 2050 nur denkbar, wenn die Möglichkeit geschaffen wird, Emissionsminderungen im Ausland zu finanzieren und im Inland anzurechnen", heißt es wörtlich. "Daher ist in Zeiten permanenter Zielverfehlungen eine erneute nationale Zielerhöhung hin zu Treibhausgasneutralität kritisch zu sehen", so der BDI. Der BDI warnt vor einer Doppelbelastung deutscher Unternehmen durch den bereits existieren EU-Emissionshandel und die geplante CO2-Bepreisung auf nationaler Ebene und fordert weitreichende Ausnahmen: "Dieser Konstruktionsfehler sollte behoben werden, indem die gesamte Industrie von dieser zusätzlichen nationalen Bepreisung ausgenommen wird", heißt es wörtlich.

    Außerdem wendet sich der Industrieverband gegen die Festschreibung scharfer CO2-Ziele für einzelne Sektoren. "Ziele für Sektoren dürfen nie bei einzelnen Unternehmen einklagbar sein. Diese Gefahr könnte beim Vorhaben der Bundesregierung allerdings drohen." Kritisch sieht der BDI auch die geplante Verpflichtung für die energieintensive Industrie, die Hälfte der staatlichen Ausgleichszahlungen in Effizienzverbesserung investieren zu müssen. "Eine starre Investitionsquote verhindert unternehmerisches Handeln", heißt es. Auch den Umbau der Kfz-Steuer lehnt der BDI ab.

    "Die Preisbildung wird administrativ willkürlich festgelegt", so der Verband. Er fordert, grundsätzlich am bestehenden System festzuhalten, und anstelle des Hubraums den in Euroklassen angegebenen Schadstoffausstoß von Fahrzeugen stärker zu belasten. Das schaffe einen Anreiz zum Kauf neuer Euro-6-Fahrzeuge. Der BDI fordert außerdem, den Markthochlauf CO2-neutraler Kraft- und Brennstoffe massiv zu fördern. Bei Mischungen von fossilen und erneuerbaren Kraftstoffen solle es "zumindest in den ersten fünf bis zehn Jahren bei kontinuierlich ansteigenden Beimischungsmengen eine Befreiung des gesamten Kraft- bzw. Brennstoffes von der CO2-Bepreisung geben", schlägt der Industrieverband vor.

    Die Einführung pauschaler Abstandsregelungen für Windenergieanlagen hält der BDI für falsch. "Statt die Windenergie einzuschränken, müssen die Flächenbereitstellung und die Genehmigungsverfahren vereinfacht werden", so der Acht-Punkte-Plan. Die geplante steuerliche Förderung der energetischen Gebäudesanierung für privaten Wohnraum begrüßt der BDI dagegen und fordert, auch die Sanierungen von vermieteten Gebäuden und Gewerbeobjekten mit steuerliche Anreizen zu fördern.

    Share. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn WhatsApp Reddit E-Mail
    Vorheriger ArtikelKrankenkassen: Ärzte müssen Video-Behandlung ermöglichen
    Nächster Artikel Führende CDU-Politiker verteidigen Seehofers neuen Flüchtlingskurs
    Avatar-Foto
    News Redaktion
    • Website

    Die unabhängige News-Redaktion filtert die Nachrichten des Tages, ordnet Hintergründe ein und verschafft wichtigen Themen die nötige Aufmerksamkeit. Wir arbeiten frei von Einflüssen Dritter – ohne Konzern-Beteiligung, Fördermittel und Kredite. - mehr

    MEHR ZUM THEMA
    Dax startet leicht im Plus - Anleger im Abwartemodus
    2 min
    Studie: Geringqualifizierte nutzen Weiterbildung selten
    2 min
    GdP drängt auf Modernisierung von Polizei und Justiz
    2 min
    GdP: Alkoholverbot an Bahnhöfen kaum umsetzbar
    1 min
    Schwimmbadbesuch deutlich teurer als 2025
    2 min
    Trump verhängt neue Zölle auf kanadische Importe
    1 min

    Kommentar

    Studien: Keine Anzeichen für Deindustrialisierung in Deutschland
    Kommt die Digitalsteuer für Internetkonzerne schon 2026?
    Ex-CDU-Generalsekretär will Beschlüsse mit der AfD ermöglichen
    Spitzen-Diplomant Ischinger: "Ja, wir waren naiv"
    Rubriken
    Beauty
    Finanzen
    Gesundheit
    Job & Beruf
    Lifestyle
    Reise
    Sport
    Technik
    Unterhaltung
    Themen
    Blog
    Fotografie
    Krankenversicherung
    Personen
    Wissen
    Zitate
    • Über uns
    • Datenschutz
    • Impressum
    Netzwerk: naanoo | Medizin+ | Localpedia | Promis+ | Gameblog

    © 2026 Softclick GmbH & Co. KG • naanoo media

    Suchbegriff eingeben und ENTER drücken