
Foto: Kurt Beck, dts Nachrichtenagentur
Mainz - Nach Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) hat sich auch der rheinland-pfälzische Regierungschef Kurt Beck (SPD) dafür ausgesprochen, ein neues NPD-Verbotsverfahren notfalls in einem Alleingang der Länder einzuleiten. "Ich hoffe sehr, dass die Bundesregierung bei einem Verbotsverfahren gegen die NPD mit ins Boot kommt - und Bundestag, Bundesrat und Bundesregierung gemeinsam agieren", sagte Beck der Tageszeitung "Die Welt" (Samstagausgabe). Wenn sich die Bundesregierung allerdings weiterhin ziere, "dann sollte der Bundesrat - nach der vereinbarten Prüfung - einen eigenen Weg allein gehen. Es kann nicht sein, dass sich bei diesem Thema nichts tut, nur weil die Bundesregierung intern uneins ist".
[dts Nachrichtenagentur]
