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    Home»Nachrichten»Merkel: Sie macht es noch einmal. Mindestens!

    Merkel: Sie macht es noch einmal. Mindestens! - Nachrichten

    News RedaktionNews Redaktion20.11.16↻ 11.10.24
    Angela Merkel
    Angela Merkel (Archivbild: 360b | Shutterstock)

    Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) will ein weiteres Mal als Kanzlerkandidatin antreten und auch Parteichefin bleiben. Das berichten verschiedene Medien unter Berufung auf Kreise des CDU-Präsidiums. Für den Sonntagabend ist eine Pressekonferenz angekündigt.

    Offizielle Bekanntgabe noch am Sonntag?

    Es wird erwartet, dass Merkel ihre Entscheidung dabei offiziell bekannt gibt. Merkel ist seit dem Jahr 2000 Bundesvorsitzende der CDU, seit 2005 ist sie Bundeskanzlerin. Laut einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Emnid für die "Bild am Sonntag" wünschen sich 55 Prozent der Deutschen eine weitere Amtszeit von Merkel als Bundeskanzlerin.

    Update: Inzwischen hat Merkel bestätigt:

    Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) will eine vierte Amtszeit. Sie kandidiere erneut als CDU-Vorsitzende und Spitzenkandidatin der Union bei den Bundestagswahlen 2017, kündigte sie am Sonntag an. Der geeignete Zeitpunkt für die erneute Kandidatur sei gekommen, die Entscheidung sei für sie nach elf Jahren im Amt „alles andere als trivial“, so Merkel im Konrad-Adenauer-Haus.

    Unendlich viel darüber nachgedacht

    Sie haben „unendlich viel darüber nachgedacht“, ob sie erneut kandidieren solle. „Für mich spüre ich, dass ich meinem Land und meiner Partei etwas zurückgeben kann, was mir gegeben wird“, sagte Merkel weiter. Die kommende Wahl in zehn Monaten werde wie keine andere seit der Wiedervereinigung sein. Merkel warnte vor Anfechtungen von links und rechts: Sie mahnte zur Vorsicht vor Populismus und einer möglichen rot-rot-grünen Koalition nach der Wahl.

    Die Deutschen wollen Merkel

    Nach einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Emnid für die Zeitung „Bild am Sonntag“ begrüßen 55 Prozent der Bundesbürger eine weitere Amtszeit der 62-Jährigen. Zuletzt hatte sich auch CSU-Chef Horst Seehofer für Merkel ausgesprochen und die Unterstützung seiner Partei angekündigt. An einer „gemeinsamen Kanzlerkandidatin“ könne niemand mehr ernsthaft zweifeln.

    Kommentar

    Kommentar
    Sebastian Fiebiger
    Redaktion

    Wer soll es denn sonst machen?

    Klar, mir wäre es viel lieber, wir würden nach 12 Jahren Merkel ein frisches Gesicht an der politischen Spitze unseres Landes begrüßen. Aber das ist nicht in Sicht.

    Die anderen Parteien hatten vier Jahre Zeit, einen schlagkräftigen Kandidaten aufzubauen. Aber stattdessen kramen sie auch ein Jahr vor der Wahl noch in der personellen Restekiste - irgendwo zwischen Hein Blöd und Schnatterinchen.

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