• Home
  • Magazin
  • Lifestyle
  • Technik
  • Style
  • Gesundheit
  • Finanzen
  • Reise
  • Sport
  • Wissen
  • Sternzeichen
  • A-Z

Bund will Start-up-Förderung auf Chancengleichheit überprüfen ▷ Nachrichten 30.04.2022

Frau auf einer Rolltreppe, über dts Nachrichtenagentur

Foto: Frau auf einer Rolltreppe, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Bundesregierung will die Förderungen von Frauen bei Unternehmensgründungen verbessern. “Wir wollen alle von uns geförderten Gründungsprogramme daraufhin überprüfen, ob sie auch Frauen ansprechen”, sagte Franziska Brantner, parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz, der “Welt am Sonntag”. Zu den Programmen und Fördertöpfen, die durchleuchtet werden sollen, zähle auch der Hightech-Gründerfonds.

Auf diese Weise wolle man feststellen, ob Gründerinnen bei der Vergabe der Mittel benachteiligt würden. “Frauen gründen nachhaltiger, eher im Bereich sozialer Themen und passen damit häufig nicht in die gängigen Schemata der Start-up-Förderung”, sagte Brantner. Ein großes Problem sieht die Staatssekretärin dabei auch in der Besetzung der Gremien, die über die Förderungen entscheiden. “Wo immer unser Haus darüber mit entscheiden kann, müssen wir ab sofort mehr darauf achten, dass diese Gremien paritätisch besetzt werden.” Bei Gründungen sind Frauen deutlich unterrepräsentiert. Laut einer aktuellen Studie der Bonner Datenberatung Infas 360 gründen Frauen nicht nur andere Unternehmen als Männer, sondern auch deutlich weniger, berichtet die “Welt am Sonntag” weiter. Insbesondere bei der für kleinere Tech-Start-ups typischen Unternehmensform der Unternehmergesellschaft sank der Anteil der Geschäftsführerinnen von 22,5 im Jahr 2009 auf 19,3 im Jahr 2021. Bei den kapitalaufwendigeren GmbH-Gründungen blieb der Anteil der Frauen unter den Chefs seit 2009 gleichbleibend niedrig bei knapp 16 Prozent.

30.04.2022 Kommentieren?
Dein Kommentar:
« Lindner schließt Gas-Zahlungen mit Rubel aus
» Lauterbach beklagt “gezielte Angriffe” auf Wissenschaftler