Close Menu
naanoo.comnaanoo.com
    naanoo.comnaanoo.com
    • News
    • Lifestyle
    • Technik
    • Style
    • Gesundheit
    • Finanzen
    • Reise
    • Sport
    • A-Z
    naanoo.comnaanoo.com
    Home»Nachrichten»Daniel Kehlmann: Memoiren von Woody Allen müssen erscheinen dürfen

    Daniel Kehlmann: Memoiren von Woody Allen müssen erscheinen dürfen » Nachrichten

    News RedaktionNews Redaktion11.03.20↻ 16.11.211

    Bücher in einem Buchladen, über dts Nachrichtenagentur
    Foto: Bücher in einem Buchladen, über dts Nachrichtenagentur

    Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Schriftsteller Daniel Kehlmann hat sich in der Debatte um die Veröffentlichung der Memoiren von Woody Allen für die geplante Publikation im Rowohlt-Verlag ausgesprochen. "Woody Allen ist der bedeutendste jüdische Filmregisseur der Nachkriegszeit; möchte man wirklich ausgerechnet seinem Buch hierzulande das Erscheinen untersagen?", schreibt Kehlmann in einem Gastbeitrag für die Wochenzeitung "Die Zeit". Kehlmann bezweifelt die Missbrauchsvorwürfe gegen Allen.

    Die Ankündigung des Rowohlt-Verlags, Allens Buch publizieren zu wollen, hatte jüngst für Aufregung gesorgt. 16 Autoren des Verlags, darunter Margarete Stokowski und Sascha Lobo, sprechen sich in einem offenen Brief gegen die geplante Veröffentlichung aus, die in den USA nach Protesten bereits abgesagt wurde. Rowohlt-Autor Kehlmann kritisierte den Protest seiner Kollegen. Es gebe "ein genuines öffentliches Interesse", diese Memoiren lesen zu können. Die Rowohlt-Autorin Kathrin Passig, die den offenen Brief auch unterzeichnete, widersprach Kehlmann. "Im Kontext der Diskussionen der letzten Jahre lässt sich die Entscheidung für Allen kaum anders lesen als `So, jetzt ist die Weinstein-Mode aber mal vorbei, zurück zur Tagesordnung`, und das finde ich falsch."

    Share. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn WhatsApp Reddit E-Mail
    Vorheriger ArtikelBlackrock-Vize findet Ökozölle "legitim"
    Nächster Artikel Blackrock-Vize besorgt wegen drohender Wirtschaftskrise
    Avatar-Foto
    News Redaktion
    • Website

    Die unabhängige News-Redaktion filtert die Nachrichten des Tages, ordnet Hintergründe ein und verschafft wichtigen Themen die nötige Aufmerksamkeit. Wir arbeiten frei von Einflüssen Dritter – ohne Konzern-Beteiligung, Fördermittel und Kredite. - mehr

    MEHR ZUM THEMA
    Merz stellt deutschen Einsatz in Straße von Hormus in Aussicht
    1 min
    EU-Spitze begrüßt Friedensdeal zwischen USA und Iran
    2 min
    Rückkehr deutscher Schiffe aus Persischem Golf könnte Monate dauern
    1 min
    Studie: Bis 2036 fehlen 4,3 Millionen Arbeitskräfte
    2 min
    Bundesregierung kritisiert Gewalt bei Anti-G7-Protesten
    2 min
    Bericht vorgestellt: Bildungssystem kommt kaum voran
    2 min
    1 Kommentar
    Die Kommentare wurden von unseren Lesern erstellt und nicht durch die Redaktion geprüft.

    1. Else Verwoerd on 11.03.20 15:58

      Die Rechtfertigung für die Entscheidung, Woody Allens Memoiren zu veröffentlichen, ist nicht, dass er berühmt ist. Nicht dass er Jude wäre. Nicht dass er ein großartiger Filmregisseur wäre. Es liegt nicht an dem, was in dem Buch steht, weil niemand es weiß.

      Nein, die Rechtfertigung ist, dass sein Verlag und Allen eine Vereinbarung zur Veröffentlichung seines Buches getroffen haben und dass beide das Recht haben, diesen Deal zu machen. Wie alle anderen auch. Ob es Ihnen gefällt oder nicht.

      Es gibt keinen vernünftigen Grund, es NICHT zu veröffentlichen. Keinen Grund anzunehmen, dass sein Inhalt für die öffentliche Sicherheit gefährlich ist. Keinen Grund anzunehmen, dass Allen eines Verbrechens schuldig ist, das die Veröffentlichung verhindern würde. Er wurde NIE eines Verbrechens für schuldig befunden. Noch nie angeklagt worden; wurde noch nie glaubwürdig eines Verbrechens oder Vergehens beschuldigt. Auch nicht von den Farrows, die die Gerichte wie die Pest meiden.

      Die Leute mögen glauben, was sie wollen. Aber die Überzeugungen der Menschen sollten nicht darüber entscheiden, was Recht und Gerechtigkeit in diesem Land sind, außer von ihren demokratischen Einfluss auf unseren gesetzgebenden Institutionen.

    Kommentar

    Studien: Keine Anzeichen für Deindustrialisierung in Deutschland
    Kommt die Digitalsteuer für Internetkonzerne schon 2026?
    Ex-CDU-Generalsekretär will Beschlüsse mit der AfD ermöglichen
    Spitzen-Diplomant Ischinger: "Ja, wir waren naiv"
    Rubriken
    Beauty
    Finanzen
    Gesundheit
    Job & Beruf
    Lifestyle
    Reise
    Sport
    Technik
    Unterhaltung
    Themen
    Blog
    Fotografie
    Krankenversicherung
    Personen
    Wissen
    Zitate
    • Über uns
    • Datenschutz
    • Impressum
    Netzwerk: naanoo | Medizin+ | Localpedia | Promis+ | Gameblog

    © 2026 Softclick GmbH & Co. KG • naanoo media

    Suchbegriff eingeben und ENTER drücken