Close Menu
naanoo.comnaanoo.com
    naanoo.comnaanoo.com
    • News
    • Lifestyle
    • Technik
    • Style
    • Gesundheit
    • Finanzen
    • Reise
    • Sport
    • A-Z
    naanoo.comnaanoo.com
    Home»Nachrichten»Dekabank: Euro-Austritt Griechenlands wird deutschen Steuerzahler mindestens 86 Milliarden Euro kosten

    Dekabank: Euro-Austritt Griechenlands wird deutschen Steuerzahler mindestens 86 Milliarden Euro kosten » Nachrichten

    News RedaktionNews Redaktion13.05.12

    Euroscheine, dts Nachrichtenagentur
    Foto: Euroscheine, dts Nachrichtenagentur

    Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Ein Euro-Austritt Griechenlands würde ein tiefes Loch in den deutschen Bundeshaushalt reißen. Nach einer Berechnung der Dekabank würden auf den deutschen Steuerzahler Kosten von mindestens 86 Milliarden Euro zukommen, berichtet die Tageszeitung "Die Welt" (Montagausgabe). So müsste Deutschland seinen geleisteten Beitrag an dem ersten Rettungsprogramm für Griechenland in Höhe von 15,2 Milliarden Euro abschreiben.

    Aus dem europäischen Rettungsschirm sind bislang weitere 103,7 Milliarden Euro an Griechenland geflossen, 30 Milliarden davon kamen aus Deutschland. Auch dieses Geld wäre bei einem Euro-Austritt Athens verloren. Zudem drohen der Europäischen Zentralbank (EZB) Ausfälle, weil sie griechische Staatsanleihen im Wert von rund 50 Milliarden Euro gekauft hat. Hier steht Deutschland mit rund 13 Milliarden Euro im Feuer. Und schließlich würde die Bundesbank Forderungen über das so genannte Target-2-System von 28 Milliarden Euro abschreiben müssen. Doch die Kosten könnten auch die 100-Milliarden-Euro-Grenze sprengen. Falls der Internationale Währungsfonds (IWF), der sich ebenfalls an den Hilfsprogrammen für Griechenland beteiligt hatte, von Athen nicht ausbezahlt wird, würde Deutschland über den Fonds eingebrachte Gelder in Höhe von 2,9 Milliarden Euro verlieren. Ferner dürften bei den deutschen "Bad Banks" Abschreibungen auf griechische Staatsanleihen anfallen, für die der Staat gerade steht. Außerdem müsste die EU Griechenland nach einem Austritt wohl Devisen zur Verfügung stellen, um Einfuhrengpässe zu vermeiden. Ein Währungs-Alleingang würde das Chaos in Griechenland zwar noch vergrößern, sagt Dekabank-Chefökonom Ulrich Kater. "Die Meinung, dass der Euro einen Austritt Griechenlands nicht verkraften würde, ist aber falsch." So sei die Ansteckungsgefahr auf andere Länder gering. "Ein solcher Austritt mit all seinen schlimmen Folgen könnte sogar eine starke disziplinierende Wirkung auf die anderen Mitglieder bewirken", so Kater. Noch hält es Kater für wahrscheinlicher, dass Griechenland in der Euro-Zone verbleibt. "Aber das Risiko eines Austritts ist mit den Wahlergebnissen eindeutig gestiegen." Der Ökonom warnt davor, Griechenland mehr Zeit einzuräumen, um seine Sparziele zu erreichen. Dies hatte unter anderem Euro-Gruppen-Chef Jean-Claude Juncker gefordert, nachdem die Wahlen in Griechenland keinen eindeutigen Sieger hervorgebracht hatten. "Ein Nachverhandeln in dieser Situation würde anderen Ländern nur Anreize bieten, über radikale Wahlentscheidungen den bisherigen Krisenplan auszuhebeln", sagt Kater. [dts Nachrichtenagentur]

    Share. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn WhatsApp Reddit E-Mail
    Vorheriger ArtikelGriechenland: Radikale Linke lehnt Koalition ab
    Nächster Artikel Formel 1: Maldonado triumphiert beim Großen Preis von Spanien
    Avatar-Foto
    News Redaktion
    • Website

    Die unabhängige News-Redaktion filtert die Nachrichten des Tages, ordnet Hintergründe ein und verschafft wichtigen Themen die nötige Aufmerksamkeit. Wir arbeiten frei von Einflüssen Dritter – ohne Konzern-Beteiligung, Fördermittel und Kredite. - mehr

    MEHR ZUM THEMA
    Bulgarien gewinnt mit Dara den Eurovision Song Contest
    1 min
    Handwerkspräsident fordert Umdenken bei beruflicher Bildung
    2 min
    AfD-Umbaupläne: Georg Maier spricht von "Staatsstreich"
    2 min
    Umfrage: 84 Prozent der Deutschen machen sich große Sorgen um Deutschland
    2 min
    Deutsche Bahn verschenkt "BahnCard 25" an Jugendliche
    2 min
    Linke fordert besseren Schutz queerer Menschen
    1 min

    Kommentar

    Studien: Keine Anzeichen für Deindustrialisierung in Deutschland
    Kommt die Digitalsteuer für Internetkonzerne schon 2026?
    Ex-CDU-Generalsekretär will Beschlüsse mit der AfD ermöglichen
    Spitzen-Diplomant Ischinger: "Ja, wir waren naiv"
    Rubriken
    Beauty
    Finanzen
    Gesundheit
    Job & Beruf
    Lifestyle
    Reise
    Sport
    Technik
    Unterhaltung
    Themen
    Blog
    Fotografie
    Krankenversicherung
    Personen
    Wissen
    Zitate
    • Über uns
    • Datenschutz
    • Impressum
    Netzwerk: naanoo | Medizin+ | Localpedia | Promis+ | Gameblog

    © 2026 Softclick GmbH & Co. KG • naanoo media

    Suchbegriff eingeben und ENTER drücken