Close Menu
naanoo.comnaanoo.com
    naanoo.comnaanoo.com
    • News
    • Lifestyle
    • Technik
    • Style
    • Gesundheit
    • Finanzen
    • Reise
    • Sport
    • A-Z
    naanoo.comnaanoo.com
    Home»Nachrichten»DIVI-Chef warnt vor psychischer Belastung des Personals in Kliniken

    DIVI-Chef warnt vor psychischer Belastung des Personals in Kliniken - Nachrichten

    News RedaktionNews Redaktion16.12.20↻ 15.11.21
    Krankenhausflur, über dts Nachrichtenagentur
    Foto: Krankenhausflur, über dts Nachrichtenagentur

    Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Der Präsident der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI), Uwe Janssens, warnt vor einer sich immer weiter verschlechternden Lage in den deutschen Krankenhäusern. Sich um 20 bis 30 Patienten zu kümmern, die beatmet und "dauernd auf den Bauch gedreht" werden müssen und die an Atmungsunterstützungssystemen wie Herz-Lungen-Maschinen hängen, sei "enorm körperlich anstrengend", sagte er der RTL/n-tv-Redaktion. Hinzu komme, was die Situation mit den Pflegenden und Ärzten mache: "Das ist auch eine psychische Belastung, das darf nicht vergessen werden. Das hat nichts mit Panikmache zu tun, das ist einfach die Realität."

    Besonders "tragische Entscheidungssituationen" entstünden, wenn nicht genügend Geräte und Personal vorhanden seien, man also entscheiden müsse, wer beatmet wird und wer nicht. "Das sind natürlich katastrophal schwierige Entscheidungen, die können Sie nicht alleine treffen, die müssen gut vorbereitet sein." Es gebe ein ganz klares Kriterium - das der Erfolgsaussicht. "Die nimmt klar in den Fokus, wie die Überlebenswahrscheinlichkeit von dem betroffenen Patienten ist. Da gibt es einen großen Fächer an Beurteilungen." Man blicke nicht auf Einzelkriterien wie Behinderung, Alter oder sozialer Status. Dass es überhaupt zu der angespannten Situation in Deutschlands Krankenhäusern gekommen ist, sei das Ergebnis falscher politischer Entscheidungen. "Ich finde es schlimm, dass erst die Zahl von 500 bis 600 Todesfällen dazu geführt hat, dass man dann doch die Reißleine gezogen hat. Ich finde, die Todesfälle sollten nicht dazu führen, dass man endlich anders denkt. Man muss strategisch im Vorhinein denken", so Janssens.

    Anzeige

    Share. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn WhatsApp Reddit E-Mail
    Vorheriger Artikel„Abwertende Sprache ist oft der erste Schritt zu abwertenden Handlungen“
    Nächster Artikel NRW-Wirtschaft will schnelle Lockerungen und neue Gesamtstrategie
    Avatar-Foto
    News Redaktion
    • Website

    Die unabhängige News-Redaktion filtert die Nachrichten des Tages, ordnet Hintergründe ein und verschafft wichtigen Themen die nötige Aufmerksamkeit. Wir arbeiten frei von Einflüssen Dritter – ohne Konzern-Beteiligung, Fördermittel und Kredite. - mehr

    MEHR ZUM THEMA
    SPD will hohe Vermögen zur Bildungsfinanzierung nutzen
    2 min
    Umfrage: Viele Deutsche fürchten Gasknappheit im Winter
    2 min
    SoVD fordert von Regierung Kurskorrektur bei Sozialreformen
    1 min
    Wirtschaftsweiser warnt vor Aufschnüren der Rentenreform
    2 min
    Grimm: Ausbleiben von Reformen treibt Wähler zur AfD
    1 min
    Eralp: BSW als AfD-Steigbügelhalter wäre "absolute Katastrophe"
    1 min

    Die Kommentare sind geschlossen.

    Kommentar

    Studien: Keine Anzeichen für Deindustrialisierung in Deutschland
    Kommt die Digitalsteuer für Internetkonzerne schon 2026?
    Ex-CDU-Generalsekretär will Beschlüsse mit der AfD ermöglichen
    Spitzen-Diplomat Ischinger: "Ja, wir waren naiv"
    Rubriken
    Beauty
    Finanzen
    Gesundheit
    Job & Beruf
    Lifestyle
    Reise
    Sport
    Technik
    Unterhaltung
    Themen
    Blog
    Fotografie
    Krankenversicherung
    Personen
    Wissen
    Zitate
    • Über uns
    • Datenschutz
    • Impressum
    SOFTCLICK LABS: naanoo ⨳ Medizin+ ⨳ Localpedia ⨳ Promis+ ⨳ Gameblog ⨳ AI News Pro ⨳ Quickpedia

    Suchbegriff eingeben und ENTER drücken