Close Menu
naanoo.comnaanoo.com
    naanoo.comnaanoo.com
    • News
    • Lifestyle
    • Technik
    • Style
    • Gesundheit
    • Finanzen
    • Reise
    • Sport
    • A-Z
    naanoo.comnaanoo.com
    Home»Nachrichten»Gasverbrauch in 2022 um 14 Prozent gesunken

    Gasverbrauch in 2022 um 14 Prozent gesunken - Nachrichten

    News RedaktionNews Redaktion06.01.23
    Gasspeicher, über dts Nachrichtenagentur
    Foto: Gasspeicher, über dts Nachrichtenagentur

    Bonn (dts Nachrichtenagentur) - Deutschland hat 2022 viel Gas gespart. Im Vergleich zum Durchschnittsverbrauch der vergangenen vier Jahre ist der Erdgasverbrauch um 14 Prozent zurückgegangen, wie die Bundesnetzagentur am Freitag mitteilte. In der Industrie betrug der Rückgang 15 Prozent, private Haushalte und Gewerbebetriebe sparten 12 Prozent ein.

    In den Monaten Oktober bis Dezember lag der Verbrauch der Industrie 23 Prozent und der Verbrauch von privaten Verbrauchern und Gewerbetreibenden 21 Prozent unter den Vorjahren, so die Bundesbehörde. Einen großen Einfluss auf den Gasverbrauch hatten dabei offenbar die Temperaturen: in Mittel lagen sie 1,1 Grad Celsius über dem Durchschnitt der letzten vier Jahre. Im Oktober waren es 2,3 Grad und im November 1,1 Grad über dem Monatsmittel. Der Dezember hingegen war mit 1,8 Grad Durchschnittstemperatur deutlich kälter als in den Vorjahren und lag damit 1,4 Grad unter dem Vergleichswert. Insgesamt wurden im Jahr 2022 1.449 TWh Erdgas nach Deutschland importiert, nach 1.652 TWh im Vorjahr. Die größten Mengen kamen dabei aus Norwegen (33 Prozent) und mit 22 Prozent aus Russland. Die Gaslieferungen aus Russland sind im Jahresverlauf zurückgegangen, in 2021 lag der Anteil sogar noch bei 52 Prozent. Während noch bis Mitte Juni täglich rund 1,7 TWh über die Nord Stream 1 geliefert wurden, reduzierten sich die Lieferungen erst um 60 Prozent, dann um 80 Prozent und sanken Anfang September schließlich auf null. Die ausbleibenden Gaslieferungen aus Russland konnten teilweise durch zusätzliche Importe, unter anderem über die Niederlande, Belgien und aus Norwegen kompensiert werden. Gleichzeitig reduzierten sich die Exporte in die Nachbarländer, unter anderem aufgrund einer geringeren Gasnachfrage. Insgesamt exportierte Deutschland im Jahr 2022 rund 501 TWh (2021: 749 TWh) Erdgas. Dies führte dazu, dass im Saldo mit 948 TWh mehr Erdgas in Deutschland zur Verfügung stand als im Jahr 2021 (902 TWh), so die Bundesnetzagentur. Eine Bilanz zog die Behörde auch zum Gaspreis: Der erreichte seinen vorläufigen Höchststand Ende August mit 315,9 Euro je MWh an der Energiebörse EEX - und war damit etwa viermal so hoch wie vor Ausbruch des Krieges in der Ukraine. Bis November fielen die Preise wieder deutlich und erreichten mit 22,4 Euro je MWh am 1. November den niedrigsten Stand des Jahres. Zum Jahreswechsel lag der Großhandelspreis bei 63,8 Euro je MWh, und damit unter den erwarteten Großhandelspreisen für das Jahr 2023, die zuletzt bei 88,7 Euro je MWh notierten.

    Anzeige

    Share. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn WhatsApp Reddit E-Mail
    Vorheriger ArtikelInflation im Euroraum sinkt auf 9,2 Prozent
    Nächster Artikel Mitgründer der "Letzten Generation" verspricht Gewaltlosigkeit
    Avatar-Foto
    News Redaktion
    • Website

    Die unabhängige News-Redaktion filtert die Nachrichten des Tages, ordnet Hintergründe ein und verschafft wichtigen Themen die nötige Aufmerksamkeit. Wir arbeiten frei von Einflüssen Dritter – ohne Konzern-Beteiligung, Fördermittel und Kredite. - mehr

    MEHR ZUM THEMA
    Palästinenser demonstrieren am Jahrestag des Hamas-Anschlags
    1 min
    SPD und Grüne kritisieren EVP-Antrag gegen "Made in Europe"-Regeln
    2 min
    Lottozahlen vom Mittwoch (07.10.2026)
    1 min
    Linken-Politikerin Köktürk droht CDU-Abgeordnetem mit Anwalt
    1 min
    Merz beharrt auf Abschaffung von Rente mit 63
    1 min
    Dax lässt deutlich nach - Anleger besorgt über hohe Anleiherenditen
    3 min

    Kommentar

    Studien: Keine Anzeichen für Deindustrialisierung in Deutschland
    Kommt die Digitalsteuer für Internetkonzerne schon 2026?
    Ex-CDU-Generalsekretär will Beschlüsse mit der AfD ermöglichen
    Spitzen-Diplomat Ischinger: "Ja, wir waren naiv"
    Rubriken
    Beauty
    Finanzen
    Gesundheit
    Job & Beruf
    Lifestyle
    Reise
    Sport
    Technik
    Unterhaltung
    Themen
    Blog
    Fotografie
    Krankenversicherung
    Personen
    Wissen
    Zitate
    • Über uns
    • Datenschutz
    • Impressum
    SOFTCLICK LABS: naanoo ⨳ Medizin+ ⨳ Localpedia ⨳ Promis+ ⨳ Gameblog ⨳ AI News Pro ⨳ Quickpedia

    Suchbegriff eingeben und ENTER drücken