Close Menu
naanoo.comnaanoo.com
    naanoo.comnaanoo.com
    • News
    • Lifestyle
    • Technik
    • Style
    • Gesundheit
    • Finanzen
    • Reise
    • Sport
    • A-Z
    naanoo.comnaanoo.com
    Home»Nachrichten»Stadtwerke fürchten Zahlungsausfälle und Insolvenzenwelle

    Stadtwerke fürchten Zahlungsausfälle und Insolvenzenwelle - Nachrichten

    News RedaktionNews Redaktion22.06.22↻ 28.06.22
    Stromzähler, über dts Nachrichtenagentur
    Foto: Stromzähler, über dts Nachrichtenagentur

    Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Die Stadtwerke sorgen sich darum, wie sie steigende Beschaffungskosten an ihre Kunden weitergeben können. "Wenn Wladimir Putin den Gashahn noch weiter zudreht, müssen auch die Stadtwerke zu höheren Preisen einkaufen", sagte Ingbert Liebing, Präsident des Verbands kommunaler Unternehmen (VKU), der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Donnerstagsausgabe). Je höher die Energiepreise steigen, desto mehr Kunden würde das nicht mehr bezahlen können.

    "Wir kämen in ein ganz raues Fahrwasser: Es drohen nicht nur Zahlungsausfälle bei unseren Kunden, es könnte auch zu einer Insolvenzwelle in der Energiewirtschaft führen", sagte der Chef des Verbandes, in dem sich die Stadtwerke zusammengeschlossen haben, die Millionen Haushalte beliefern. Für Liebing reichen die Pläne für den Ernstfall noch nicht aus. Spätestens mit der Feststellung der Alarmstufe müsse der Instrumentenkasten zur Bewältigung der Krise erweitert werden. "Dazu gehören auch ein Schutzschirm sowie ein Insolvenzmoratorium für Stadtwerke sowie weitere Entlastungen für Endkunden", sagte der VKU-Präsident der FAZ weiter. Die Stadtwerke verlange zusätzliche Hilfen, damit auf die Verbraucher nicht noch höhere Energiepreise zukommen. "Die Kosten können in Größenordnungen gehen, die Endkunde nicht mehr tragen können", warnte Liebing. Statt Preise in der Kette nach hinten durchzureichen, sei es besser, Unternehmen bereits auf der Importstufe zu unterstützen. Das sei eine systemische Frage. "Wir halten es für sinnvoll, eher frühzeitig in der Lieferkette, das heißt bei den Gasimporteuren direkt anzusetzen, als diese Masse an Mehrkosten bis zum letzten Endkunden weiterzureichen." Andernfalls drohen Zahlungsausfälle der Kunden und dadurch auch Liquiditätsnöte der Stadtwerke. Die Bundesregierung hat Garantien der KfW von bis zu 100 Milliarden Euro für Versorger bereitgestellt, wie Liebing kritisiert, aber nur für solche Gasunternehmen, die an der Börse handeln. "Wir erwarten, dass die Bundesregierung diesen 100-Milliarden-Rettungsschirm auch über die Stadtwerke spannt, die direkt bei Großhändlern Energie einkaufen", sagte er der FAZ. Nicht sinnvoll anzuwenden sei die nach dem neuen Energiesicherungsgesetz (EnSiG) vorgesehene Weitergabe von höheren Beschaffungskosten an die Endkunde, weil praktikable Regelungen fehlten. "Wenn der Preisanpassungsmechanismus scharf gestellt wird, müssten auch die Stadtwerke ihre Endkundenpreise anheben, um die höheren Einkaufskosten zu schultern."

    Anzeige

    Share. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn WhatsApp Reddit E-Mail
    Vorheriger ArtikelWirtschaftsminister fordert Kraftwerksbetreiber zu Bevorratung auf
    Nächster Artikel Handel zu Wiedereinführung der Maskenpflicht bereit
    Avatar-Foto
    News Redaktion
    • Website

    Die unabhängige News-Redaktion filtert die Nachrichten des Tages, ordnet Hintergründe ein und verschafft wichtigen Themen die nötige Aufmerksamkeit. Wir arbeiten frei von Einflüssen Dritter – ohne Konzern-Beteiligung, Fördermittel und Kredite. - mehr

    MEHR ZUM THEMA
    Prosor wirft Europa Kurzsichtigkeit im Nahostkonflikt vor
    1 min
    Hubig will Opfer häuslicher Gewalt besser schützen
    2 min
    Uni Magdeburg: Internationale Studierende kommen trotz AfD-Wahlsieg
    2 min
    Röwekamp: Ukraine-Hilfe sichert Europas Zukunft
    1 min
    GKV-Chef skeptisch bei Pflegekosten-Deckelung
    2 min
    SPD-Generalsekretär will Reform der Erbschaftsteuer
    1 min

    Kommentar

    Studien: Keine Anzeichen für Deindustrialisierung in Deutschland
    Kommt die Digitalsteuer für Internetkonzerne schon 2026?
    Ex-CDU-Generalsekretär will Beschlüsse mit der AfD ermöglichen
    Spitzen-Diplomat Ischinger: "Ja, wir waren naiv"
    Rubriken
    Beauty
    Finanzen
    Gesundheit
    Job & Beruf
    Lifestyle
    Reise
    Sport
    Technik
    Unterhaltung
    Themen
    Blog
    Fotografie
    Krankenversicherung
    Personen
    Wissen
    Zitate
    • Über uns
    • Datenschutz
    • Impressum
    SOFTCLICK LABS: naanoo ⨳ Medizin+ ⨳ Localpedia ⨳ Promis+ ⨳ Gameblog ⨳ AI News Pro ⨳ Quickpedia

    Suchbegriff eingeben und ENTER drücken