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    Home»Nachrichten»Streit um Schuldfrage nach Loveparade geht weiter

    Streit um Schuldfrage nach Loveparade geht weiter » Nachrichten

    News RedaktionNews Redaktion28.07.10↻ 04.01.23

    Duisburg (dts Nachrichtenagentur) - Nach der Katastrophe auf der Loveparade mit 20 Toten gehen die gegenseitigen Schuldzuweisungen zwischen Polizei, Stadt und Veranstaltern weiter. Nach Einschätzung der Landesregierung von Nordrhein-Westfalen ist der Veranstalter der Loveparade in Duisburg durch verschiedene Fehleinschätzungen für die Katastrophe verantwortlich. Innenminister Ralf Jäger (SPD) will an diesem Mittwoch einen vorläufigen Bericht veröffentlichen, wonach sich der Veranstalter mehrfach über Bedenken der Behörden hinweggesetzt habe.

    Nach Informationen der "Süddeutschen Zeitung" (Mittwochausgabe) kommen die Sicherheitsbehörden zu der Einschätzung, dass die Veranstalter in ihrem Sicherheitskonzept von völlig falschen Berechnungen ausging, wie sich die Besucherströme auf dem Festivalgelände verteilen würden. Einziger Zugang zum Gelände war eine Rampe, zu der die Besucher aus zwei nur 16 Meter breiten Tunneln strömten; dort entstand die Massenpanik, in der nach den nun vorliegenden Obduktionen 20 Menschen erstickten. Ursprünglich waren die Ermittler auch von Genickbrüchen ausgegangen.

    Die vorläufige Ursachenanalyse der Behörden kommt zu dem Schluss, dass sich die Besucher nach Betreten des Festivalgeländes nicht wie vom Veranstalter erwartet schnell von der Rampe entfernt und auf dem Areal des ehemaligen Güterbahnhofes verteilt haben. Vielmehr sei es im Eingangsbereich zu einem Stau gekommen, der den Druck auf die nachströmenden Gäste weitergegeben habe. Die Polizei habe den Veranstalter zuvor auf diese Problematik hingewiesen, hieß es in Polizeikreisen. Immer wieder sei dem Veranstalter die Gefahr klargemacht worden. Dieser habe aber lediglich geantwortet, es werde alles reibungslos ablaufen: "Wir haben da unsere Erfahrungen."

    Der Veranstalter ging in seinem Sicherheitskonzept nach SZ-Informationen davon aus, dass die verschiedenen Lastwagen mit Tänzern und DJs auf der Ladefläche die Besucher auf das Gelände locken und verteilen würden. Die Behörden kritisieren in ihrer Ursachenanalyse jedoch, dass die Lkw viel zu nah an der Rampe vorbeigefahren und dort zudem Würstchenstände aufgebaut worden seien, an denen die Menschen stehenblieben. Ordner, die den Stau hätten beseitigen können, waren offenbar nicht in ausreichender Zahl vorhanden, weil der Veranstalter viel weniger eigene Ordnungskräfte eingesetzt habe als angekündigt.

    Innenminister Ralf Jäger berichtete dem Landeskabinett in Düsseldorf, der Veranstalter habe in seinem Sicherheitskonzept 150 Ordner für den Bereich der Rampe und der Zugangstunnel versprochen. Tatsächlich seien dann aber offenbar viel weniger Ordner eingesetzt worden, sagte Jäger. Außerdem habe der Veranstalter Vorschläge ignoriert, im Zugangsbereich eine Videoüberwachung zu installieren. Am Samstag wird es in Duisburg eine Trauerfeier für die Opfer der Massenpanik geben, zu der sich auch Bundespräsident Christian Wulff und Bundeskanzlerin Angela Merkel angekündigt haben.

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