Close Menu
naanoo.comnaanoo.com
    naanoo.comnaanoo.com
    • News
    • Lifestyle
    • Technik
    • Style
    • Gesundheit
    • Finanzen
    • Reise
    • Sport
    • A-Z
    naanoo.comnaanoo.com
    Home»Nachrichten»Studie: Datenschutzverstöße sind neues Top-Risiko für Unternehmen

    Studie: Datenschutzverstöße sind neues Top-Risiko für Unternehmen - Nachrichten

    News RedaktionNews Redaktion12.12.18↻ 05.04.23
    Glasfassade an einem Bürohaus, über dts Nachrichtenagentur
    Foto: Glasfassade an einem Bürohaus, über dts Nachrichtenagentur

    Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Verstöße gegen den Datenschutz sind das neue Top-Risiko für Unternehmen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der EBS Law School und der Kanzlei Noerr, über die das "Handelsblatt" berichtet. Demnach sehe knapp die Hälfte der befragten Firmenlenker darin das Unternehmensrisiko mit dem größten Bedrohungspotenzial.

    "Die seit Mai 2018 geltenden EU-weiten Datenschutzbestimmungen im Rahmen der Datenschutzgrundverordnung leisten einen nicht unwesentlichen Beitrag zu dieser ausgeprägten Verunsicherung", heißt es in der Studie, über die die Zeitung berichtet. Hier sei die größte Steigerung gegenüber tatsächlichen Verstößen gemessen worden. Denn nur sechs Prozent der befragten Unternehmen hätten angegeben, in den vergangenen zwei Jahren wirklich mit Datenschutzverstößen zu tun gehabt zu haben, berichtet die Zeitung.

    Für die Untersuchung mit dem Titel "Wie Unternehmen Krisen managen" im Auftrag des Center for Corporate Compliance der EBS Law School unter der Leitung von Professor Michael Nietsch und der Kanzlei Noerr führte das Meinungsforschungsinstitut Kantar Emnid rund 200 Interviews mit Führungskräften in privatwirtschaftlichen Unternehmen ab 250 Mitarbeitern durch.

    Die Befunde zeigten, welche Krisensituationen die deutschen Großunternehmen fürchten: Nach Datenschutzverstößen (48 Prozent) und Cyber-Security-Vorfällen (47 Prozent) folgten operative Risiken (43 Prozent) wie ein Versagen technischer Einrichtungen oder betrieblicher Verfahren, berichtet das "Handelsblatt". Naturkatastrophen (40 Prozent), Verstöße gegen interne Sicherheitsbestimmungen (33 Prozent), Betrug und Untreue (31 Prozent), arbeitsrechtliche Konflikte, Korruption von außen (26 Prozent), Produktfehler (24 Prozent) und Ermittlungen der Staatsanwaltschaft (23 Prozent) zählten ebenfalls zur Top-Ten der befürchteten Krisensituationen, berichtet die Zeitung.

    Tatsächlich hätten sich bei den befragten Unternehmen in den vergangenen zwei Jahren vor allem arbeitsrechtliche Konflikte (41 Prozent) ereignet, Cyber-Security-Vorfälle (36 Prozent), operative Risiken (30 Prozent) und Produktfehler (22 Prozent). Jedes fünfte Unternehmen sei in den vergangenen zwei Jahren schon einmal von staatsanwaltlichen oder aufsichtsbehördlichen Ermittlungen betroffen worden, wie etwa durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) oder ausländische Aufsichtsbehörden, berichtet die Zeitung weiter. Als Krisen wahrgenommene Situationen hätten laut der Studie für fast die Hälfte der betroffenen Großunternehmen in Deutschland in der einen oder anderen Form Umsatzeinbußen zur Folge. Verlorene Umsätze seien damit die häufigste Auswirkung von Unternehmenskrisen.

    "Vor allem mit der Verschlechterung des Unternehmensimages und der Abwanderung qualifizierter Mitarbeiter bergen Krisen daneben aber auch häufig langfristiges Schadenspotenzial", heißt es in der Studie weiter. Nur 19 Prozent der von einer Krise betroffenen Unternehmen gäben an, mit einem Bußgeld belegt worden zu sein. Hierbei sei aber die "absolute Belastung angesichts einer zunehmend umsatzabhängigen Bemessung der Geldbußen als dennoch hoch einzustufen", berichtet die Zeitung.

    Eine "vergleichsweise geringe Bußgeldsensibilität" der Unternehmen erstaune deshalb. "Darüber hinaus droht aber auch Gewinnabschöpfung", sagte Noerr-Rechtsanwältin Habbe dem "Handelsblatt". "Das kann Konzerne an die Grenze dessen bringen, was sie stemmen können", so Habbe weiter.

    Anzeige

    Share. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn WhatsApp Reddit E-Mail
    Vorheriger ArtikelBA rechnet für 2019 mit deutlich geringerem Überschuss als zuletzt
    Nächster Artikel Zahl der Verkehrstoten steigt
    Avatar-Foto
    News Redaktion
    • Website

    Die unabhängige News-Redaktion filtert die Nachrichten des Tages, ordnet Hintergründe ein und verschafft wichtigen Themen die nötige Aufmerksamkeit. Wir arbeiten frei von Einflüssen Dritter – ohne Konzern-Beteiligung, Fördermittel und Kredite. - mehr

    MEHR ZUM THEMA
    Grüne kritisieren Untätigkeit bei Schutz der Geheimdienste
    2 min
    Uniper will zentrale Einheit für Schutz kritischer Infrastruktur
    1 min
    Unions-Haushälter gegen weitere Entlastungen bei Einkommenssteuer
    2 min
    Infratest: Linke in Berlin wieder vorn
    3 min
    Dax lässt nach - Preise für Öl und Gas steigen
    2 min
    Infratest: AfD baut Vorsprung zu SPD in Mecklenburg-Vorpommern aus
    3 min

    Kommentar

    Studien: Keine Anzeichen für Deindustrialisierung in Deutschland
    Kommt die Digitalsteuer für Internetkonzerne schon 2026?
    Ex-CDU-Generalsekretär will Beschlüsse mit der AfD ermöglichen
    Spitzen-Diplomat Ischinger: "Ja, wir waren naiv"
    Rubriken
    Beauty
    Finanzen
    Gesundheit
    Job & Beruf
    Lifestyle
    Reise
    Sport
    Technik
    Unterhaltung
    Themen
    Blog
    Fotografie
    Krankenversicherung
    Personen
    Wissen
    Zitate
    • Über uns
    • Datenschutz
    • Impressum
    SOFTCLICK LABS: naanoo ⨳ Medizin+ ⨳ Localpedia ⨳ Promis+ ⨳ Gameblog ⨳ AI News Pro ⨳ Quickpedia

    Suchbegriff eingeben und ENTER drücken