Close Menu
naanoo.comnaanoo.com
    naanoo.comnaanoo.com
    • News
    • Magazin
      • Blog
    • Lifestyle
      • Astrologie
      • Essen & Trinken
      • Erziehung
      • Liebe & Partnerschaft
      • Lifestyle
      • Sternzeichen
      • Tipps
    • Technik
      • Technologie
    • Style
    • Gesundheit
    • Finanzen
    • Reise
    • Sport
      • Sport
    • Wissen
      • Feiertage
      • Sprache
      • Tiere
      • Umrechnungen
      • Weltuntergang
    • A-Z
    naanoo.comnaanoo.com
    Home»Nachrichten»Thierse und Schwan wollen weiter über Identitätspolitik streiten

    Thierse und Schwan wollen weiter über Identitätspolitik streiten » Nachrichten

    News RedaktionNews Redaktion07.03.21↻ 15.11.21
    Wolfgang Thierse, über dts Nachrichtenagentur
    Foto: Wolfgang Thierse, über dts Nachrichtenagentur

    Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Nach einem Streit mit SPD-Parteichefin Saskia Esken wollen Wolfgang Thierse und Gesine Schwan die Probleme der Identitätspolitik weiter zum Thema machen. "Ich halte diese kollektiven Identitäten für die Pest", sagte Schwan dem "Spiegel". Sie identifiziere sich partiell mit dem und partiell mit etwas anderem.

    "Ich identifiziere mich ja nicht mal zu 100 Prozent mit meinem Mann oder der SPD. Das wäre doch Unsinn. Es ist falsch, sich so symbiotisch zu verstehen." Die Sexualität sei eine Sache. "Aber die Sexualität ist doch nicht alles. Ich hab noch ein paar andere Interessen. Sexualität ist auch vom Menschen geprägt. Das ist ja keine Maschinerie." An die Adresse von Esken und SPD-Parteivize Kevin Kühnert sagte Schwan: "Ich möchte den beiden zeigen: So geht es nicht. Das war ein Fehler, den ihr da gemacht habt." Esken und Kühnert hatten in einer Einladung an Vertreter der Arbeitsgemeinschaft SPDqueer erklärt, man sei "beschämt" über die Aussagen einzelner Vertreter der SPD, die ein "rückwärtsgewandtes Bild der SPD" zeichneten. Als linker Ostdeutscher könne er seine Lebensgeschichte ebenfalls als eine Folge von Minderheitserfahrungen beschreiben, sagte Thierse dem "Spiegel". Mit denen müsse man umgehen lernen, und nicht nur leidend und klagend. "Da wird man klein und hässlich und bringt nichts zustande." Mit "Sprachreinigung" werde man Minderheiten nicht helfen, sagte Thierse weiter. Er plädiere für konkretes Handeln, für Bildung und Aufklärungsarbeit. "Gleicher Lohn für gleiche Arbeit, egal ob männlich oder weiblich, schwarz oder weiß. Das finde ich viel wichtiger." Er beobachte eine Spaltung der Sprache, die er für gefährlich halte, sagte Thierse. "Auf der einen Seite die gendergerechte, minderheitensensible Sprache immer strenger werdender Observanz. Auf der anderen Seite das `dumme Volk`, das weiter so redet wie bisher." Der ehemalige Bundestagspräsident sagte, er bekomme jetzt häufig Beispiele für sprachpolitische Verordnungen an Universitäten zugeschickt - mit Anweisungen, was gesagt und geschrieben werden dürfe. "Es ist noch schlimmer, als ich das bislang wahrgenommen habe", so Thierse.

    Share. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn WhatsApp Reddit E-Mail
    Vorheriger ArtikelEU-Kommission sieht Durchbruch für internationale Digitalsteuer
    Nächster Artikel Flughafenverband fürchtet Schließung von Regionalflughäfen
    Avatar-Foto
    News Redaktion
    • Website

    Die unabhängige News-Redaktion filtert die Nachrichten des Tages, ordnet Hintergründe ein und verschafft wichtigen Themen die nötige Aufmerksamkeit. Wir arbeiten frei von Einflüssen Dritter – ohne Konzern-Beteiligung, Fördermittel und Kredite. - mehr

    MEHR ZUM THEMA
    Immer mehr Alleinerziehende rutschen in Armut
    2 min
    Über 980 Messer- und 2.200 Sexualdelikte an Bahnhöfen und Zügen
    2 min
    Wadepuhl spricht von "staatlich begangenem Mord an Nawalny"
    1 min
    2. Bundesliga: Dresden verliert gegen Elversberg
    2 min
    Kreher und Pfeifer holen Silber und Bronze im Skeleton
    1 min
    1. Bundesliga: Stuttgart gewinnt gegen Köln
    2 min

    Die Kommentare sind geschlossen.

    Kommentar

    Kommt die Digitalsteuer für Internetkonzerne schon 2026?
    Ex-CDU-Generalsekretär will Beschlüsse mit der AfD ermöglichen
    Spitzen-Diplomant Ischinger: "Ja, wir waren naiv"
    Kulturstaatsminister würde Google gerne zerschlagen
    Rubriken
    Beauty
    Finanzen
    Gesundheit
    Job & Beruf
    Lifestyle
    Reise
    Sport
    Technik
    Unterhaltung
    Themen
    Blog
    Fotografie
    Krankenversicherung
    Personen
    Wissen
    Zitate
    • Über uns
    • Datenschutz
    • Impressum
    © 2026 Softclick GmbH & Co. KG • naanoo media

    Suchbegriff eingeben und ENTER drücken