Close Menu
naanoo.comnaanoo.com
    naanoo.comnaanoo.com
    • News
    • Lifestyle
    • Technik
    • Style
    • Gesundheit
    • Finanzen
    • Reise
    • Sport
    • A-Z
    naanoo.comnaanoo.com
    Home»Nachrichten»Trittin gegen Finanzierung grüner Politik durch Schulden

    Trittin gegen Finanzierung grüner Politik durch Schulden - Nachrichten

    News RedaktionNews Redaktion23.11.11

    Jürgen Trittin, Deutscher Bundestag / Lichtblick / Achim Melde,  Text: dts Nachrichtenagentur
    Foto: Jürgen Trittin, Deutscher Bundestag / Lichtblick / Achim Melde, Text: dts Nachrichtenagentur

    Berlin - Der Fraktionschef der Grünen im Bundestag, Jürgen Trittin, will grüne Politik durch höhere Steuereinnahmen statt durch Schulden finanzieren. "Gemeinschaft muss sich durch Einnahmen finanzieren, nicht durch Schulden", sagte Trittin im Interview mit der Tageszeitung "Die Welt" (Donnerstagausgabe). In der Finanzpolitik setzten die Grünen daher auf Einsparungen, Abbau von Subventionen und Steuererhöhungen.Anzeige

    "Wenn man die Subventionierung von Dienstwagen allein auf den durchschnittlichen Spritverbrauch beschränken würde, ließen sich pro Jahr 3,5 Milliarden Euro einsparen", sagte Trittin, kündigte aber zugleich an, die Belastung mittelständischer Unternehmen durch die grünen Steuerpläne solle genau geprüft werden. "Wir dürfen kleine und mittlere Unternehmen nicht überfordern." Gegenüber der SPD setzt Trittin mit Blick auf die Bundestagswahl 2013 auf grüne Eigenständigkeit: "Es ist nicht meine Aufgabe, die Krise der SPD zu lösen, und wenn wir die schwarz-gelbe Bundesregierung ablösen wollen, was unser erklärtes Ziel ist, dann müssen die Grünen stärker werden. Dafür bestimmen wir jetzt unseren Kurs." Trittin verwies darauf, welche große Rolle die erstarkenden Grünen bei den letzten Landtagswahlen gespielt hätten: "Wenn in den Bundesländern schwarz-gelbe Regierungen in den vergangenen Jahren abgewählt wurden, so geschah das immer deshalb, weil die Grünen zugelegt hatten, während die SPD verlor oder stagnierte." Scharf kritisierte Trittin die schwarz-gelbe Regierungskoalition für ihr schleppendes Vorgehen bei der Energiewende. Bisher rechneten sich Investitionen etwa in die Wärmedämmung von Gebäuden nicht, weil die Politik die dafür notwendigen Rahmenbedingungen nicht schaffe. "Die Bundesregierung und zumal Wirtschaftsminister Rösler hinken dem Tempo und dem ökonomischen Denken der Investoren und der Industrie hinterher", sagte Trittin. Ebenfalls attackierte Trittin Bundesfamilienministerin Kristina Schröder (CDU) wegen ihres Vorgehens beim Kampf gegen den Rechtsextremismus, wo sie mit der so genannten Extremismusklausel Initiativen gegen Rechtsextremismus auf das Grundgesetz verpflichten will: "Eines hätten die Grünen auf keinen Fall getan: ausgerechnet diejenigen zu entmutigen, die sich gegen rechts engagieren", sagte Trittin. Die zuständige Ministerin Kristina Schröder verlange mit der Extremismusklausel, "dass die engagierten Organisationen vor einer Förderung erst unterschreiben müssen, dass sie auf dem Boden der freiheitlich-demokratischen Grundordnung stehen. Da kann ich gut verstehen, dass etwa die Evangelische Landeskirche in Mecklenburg oder der Deutsche Gewerkschaftsbund sagen: Wie kommen wir dazu, uns vor Frau Schröder zu rechtfertigen!", sagte Trittin der "Welt". [dts Nachrichtenagentur]

    Share. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn WhatsApp Reddit E-Mail
    Vorheriger ArtikelDortmunder Bender erleidet Kieferbruch im Spiel gegen Arsenal
    Nächster Artikel Britney Spears bittet Fans um Geschenkideen
    Avatar-Foto
    News Redaktion
    • Website

    Die unabhängige News-Redaktion filtert die Nachrichten des Tages, ordnet Hintergründe ein und verschafft wichtigen Themen die nötige Aufmerksamkeit. Wir arbeiten frei von Einflüssen Dritter – ohne Konzern-Beteiligung, Fördermittel und Kredite. - mehr

    MEHR ZUM THEMA
    Weltmädchenindex: Gesundheit von Mädchen weltweit verbessert sich
    2 min
    Lobo hält Deutschland nur zum Teil für gewappnet gegen KI-Hacks
    1 min
    Lungenpest: Lauterbach mahnt Moskau zur Zusammenarbeit mit der WHO
    1 min
    Ökonom fürchtet Schuldenkrise in Frankreich
    2 min
    Linke fordert Merz nach AfD-Wahl in Sachsen-Anhalt zum Handeln auf
    1 min
    Fall Hanning: Ex-BND-Präsident Schindler fordert strengere Regeln
    2 min

    Kommentar

    Studien: Keine Anzeichen für Deindustrialisierung in Deutschland
    Kommt die Digitalsteuer für Internetkonzerne schon 2026?
    Ex-CDU-Generalsekretär will Beschlüsse mit der AfD ermöglichen
    Spitzen-Diplomat Ischinger: "Ja, wir waren naiv"
    Rubriken
    Beauty
    Finanzen
    Gesundheit
    Job & Beruf
    Lifestyle
    Reise
    Sport
    Technik
    Unterhaltung
    Themen
    Blog
    Fotografie
    Krankenversicherung
    Personen
    Wissen
    Zitate
    • Über uns
    • Datenschutz
    • Impressum
    SOFTCLICK LABS: naanoo ⨳ Medizin+ ⨳ Localpedia ⨳ Promis+ ⨳ Gameblog ⨳ AI News Pro ⨳ Quickpedia

    Suchbegriff eingeben und ENTER drücken