Close Menu
naanoo.comnaanoo.com
    naanoo.comnaanoo.com
    • News
    • Lifestyle
    • Technik
    • Style
    • Gesundheit
    • Finanzen
    • Reise
    • Sport
    • A-Z
    naanoo.comnaanoo.com
    Home»Nachrichten»Verfassungsschutz sieht steigendes Gefahrenpotenzial für Juden

    Verfassungsschutz sieht steigendes Gefahrenpotenzial für Juden - Nachrichten

    News RedaktionNews Redaktion27.05.24
    Polizei vor Synagoge (Archiv), via dts Nachrichtenagentur
    Foto: Polizei vor Synagoge (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

    Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Das Gefahrenpotenzial für Juden in Deutschland ist zuletzt gestiegen. Das geht aus dem neuen Antisemitismus-Lagebild des Bundesamtes für Verfassungsschutz (BfV) hervor, welches am Montag veröffentlicht wurde.

    "In den vergangenen Monaten ist die Zahl antisemitischer Straf- und Gewalttaten in Deutschland rasant angestiegen", sagte Verfassungsschutzpräsident Thomas Haldenwang. Das Gefahrenpotenzial für Menschen und Einrichtungen jüdischen Glaubens in Deutschland habe "drastisch" zugenommen. "Wir müssen leider den traurigen und zugleich historisch verbrieften Befund unterstreichen, dass auch in der aktuellen politischen Weltlage das Erstarken des Antisemitismus ein eindeutiger Krisen-Seismograph ist."

    Der Antisemitismus zeige sich weiterhin in allen Erscheinungsformen des Extremismus, so Haldenwang weiter. Das Lagebild bestätige, dass der Antisemitismus bei vielen "Feinden der Demokratie" in unterschiedlicher Ausprägung festzustellen sei, wobei die sozialen Medien eine zentrale Rolle bei deren Verbreitung spielten. "Hier stellen wir Verschwörungstheorien und Falschmeldungen in immer größerem Ausmaß fest", sagte der Verfassungsschutzpräsident.

    Laut Lagebild waren in den vergangenen zwei Jahren vor allem zwei Ereignisse für die zunehmende Sichtbarkeit von Antisemitismus von Bedeutung: die Corona-Pandemie ab 2020 und die Eskalation des Nahostkonflikts beziehungsweise des Gaza-Krieges ab Oktober 2023.

    Der 7. Oktober 2023 sei für Juden eine "tiefe Zäsur" gewesen - "auch in Deutschland", sagte Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD). "Seit den barbarischen Terrorangriffen der Hamas auf Israel und dem folgenden Gaza-Krieg sehen wir einen drastischen Anstieg von antisemitischen Straftaten." Dabei habe sich die Gesamtzahl gegenüber 2022 fast verdoppelt. "Die Spirale, dass Eskalationen im Nahen Osten zu noch mehr widerwärtigem Judenhass bei uns führen, müssen wir durchbrechen", so Faeser.

    Share. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn WhatsApp Reddit E-Mail
    Vorheriger ArtikelNato-Expertin verlangt "neue strategische Dynamik" für Ukraine
    Nächster Artikel Deutschland und baltische Staaten fordern neue EU-Digitalagenda
    Avatar-Foto
    News Redaktion
    • Website

    Die unabhängige News-Redaktion filtert die Nachrichten des Tages, ordnet Hintergründe ein und verschafft wichtigen Themen die nötige Aufmerksamkeit. Wir arbeiten frei von Einflüssen Dritter – ohne Konzern-Beteiligung, Fördermittel und Kredite. - mehr

    MEHR ZUM THEMA
    Umsatz im zulassungspflichtigen Handwerk gesunken
    2 min
    Inflationsrate von 2,9 Prozent im August bestätigt
    4 min
    Deutlich weniger Empfänger von Asylbewerberleistungen
    2 min
    Grüne starten regelmäßigen KI-Dialog
    1 min
    EU-Kommissarin stellt Serbien-Beitritt infrage
    2 min
    Özdemir fordert Politik der "Disruption"
    2 min

    Kommentar

    Studien: Keine Anzeichen für Deindustrialisierung in Deutschland
    Kommt die Digitalsteuer für Internetkonzerne schon 2026?
    Ex-CDU-Generalsekretär will Beschlüsse mit der AfD ermöglichen
    Spitzen-Diplomat Ischinger: "Ja, wir waren naiv"
    Rubriken
    Beauty
    Finanzen
    Gesundheit
    Job & Beruf
    Lifestyle
    Reise
    Sport
    Technik
    Unterhaltung
    Themen
    Blog
    Fotografie
    Krankenversicherung
    Personen
    Wissen
    Zitate
    • Über uns
    • Datenschutz
    • Impressum
    SOFTCLICK LABS: naanoo ⨳ Medizin+ ⨳ Localpedia ⨳ Promis+ ⨳ Gameblog ⨳ AI News Pro ⨳ Quickpedia

    Suchbegriff eingeben und ENTER drücken