• Home
  • Magazin
  • Men
  • Blog
  • Style
  • Finanzen
  • Reise
  • Lifestyle
  • Sport
  • Tech
  • Astrologie
  • Fragen
  • A-Z
Nachrichten

Merkel ist Länder-Vorschlag nicht streng genug

Angela Merkel, über dts Nachrichtenagentur

Foto: Angela Merkel, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Nach der Einigung der meisten Bundesländer auf eine gemeinsame Linie für Corona-Regeln im Winter hat das Kanzleramt Bedenken gegen einige Punkte des Kompromisses angemeldet. Vor allem die geplanten Kontaktbeschränkungen sind dem Kanzleramt nicht streng genug, berichtet das Wirtschaftsmagazin „Business Insider“ unter Berufung auf Verhandlungskreise. So hatten sich die meisten Länder zwar darauf verständigt, dass man sich ab 1. Dezember privat nur noch mit einem weiteren Hausstand treffen kann und eine Höchstgrenze von fünf Personen über 14 Jahren gilt, vom 23. Dezember bis 1. Januar soll es aber eine Ausnahme davon geben: Dann sollen Treffen auch mit Freunden und Bekannten erlaubt sein, und das dann sogar mit bis zu zehn Personen.

Die Anzahl der Haushalte wird dafür nicht vorgegeben. Genau daran stört sich jedoch das Kanzleramt, heißt es aus Kreisen der Ministerpräsidenten. Sie beharre demnach darauf, dass Treffen nur mit einem festen Haushalt möglich sein dürfen. Das halten die Länder jedoch für unpraktikabel. Ein möglicher Kompromiss könnte lauten, dass die Obergrenze für Treffen vom 23. Dezember bis 1. Januar von zehn auf fünf Personen herabgesetzt wird. Schleswig-Holstein hatte schon zuvor bekundet, den ganzen Dezember über private Zusammenkünfte mit bis zu zehn Personen zu erlauben.

« Kontakte im Teil-Lockdown um 30-40 Prozent zurückgegangen
» DAX hält sich am Mittag im Plus – Coronakrisen-Opfer erholen sich