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    Home»Nachrichten»AKK will geschlossenes Vorgehen gegenüber Russland

    AKK will geschlossenes Vorgehen gegenüber Russland - Nachrichten

    News RedaktionNews Redaktion03.09.20↻ 10.07.22
    Mauer des Kreml in Moskau, über dts Nachrichtenagentur
    Foto: Mauer des Kreml in Moskau, über dts Nachrichtenagentur

    Berlin (dts Nachrichtenagentur) - CDU-Chefin und Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer hat im Fall Nawalny ein jeweils geschlossenes Vorgehen gegenüber Russland von EU und NATO gefordert. "Ich erwarte von der EU, dass es eine klare gemeinsame Haltung gibt, Russland dazu zu bringen, die Tat vollständig aufzuklären und die Täter zur Verantwortung zu ziehen", sagte Kramp-Karrenbauer der "Rheinischen Post" (Freitagsausgabe). In der NATO erwarte sie, dass man die Debatte, die über Aufrüstung und Vertragsverletzungen durch Russland ohnehin geführt werde, mit aller Konsequenz vorantreibe.

    Kramp-Karrenbauer sagte weiter: "Der Fall Nawalny passt zu dem Verhalten, das wir von Putin und seinem Regime kennen. Wir erhalten immer wieder Nachrichten, dass Russland gezielt den Luftraum der baltischen Staaten verletzt. Schweden berichtet über russische U-Boote nahe schwedischer Inseln. Wir kennen das gewaltsame Vorgehen Russlands in der Ukraine." Dass das Regime Putins seine Kritiker im In- und im Ausland ausschalte, sei bekannt, so die noch amtierende CDU-Chefin. Das habe sich jetzt durch den Fall Alexei Nawalny bestätigt und sei noch einmal vor aller Augen sichtbar geworden. Kramp-Karrenbauer verurteilte Putins Vorgehen scharf. "Ich bleibe bei meiner Haltung: Wir wollen gute Beziehungen zu den russischen Menschen, aber wir müssen das System Putin als das betrachten, was es ist - ein aggressives Regime, dass seine Interessen ohne Skrupel auch mit Mitteln der Gewalt durchzusetzen versucht und die internationalen Verhaltensregeln immer wieder verletzt."

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