Close Menu
naanoo.comnaanoo.com
    naanoo.comnaanoo.com
    • News
    • Lifestyle
    • Technik
    • Style
    • Gesundheit
    • Finanzen
    • Reise
    • Sport
    • A-Z
    naanoo.comnaanoo.com
    Home»Nachrichten»AOK-Verbandschef hält jede vierte Klinik für überflüssig

    AOK-Verbandschef hält jede vierte Klinik für überflüssig - Nachrichten

    News RedaktionNews Redaktion08.09.20↻ 16.11.21
    Krankenhaus, über dts Nachrichtenagentur
    Foto: Krankenhaus, über dts Nachrichtenagentur

    Der Chef des AOK-Bundesverbandes, Martin Litsch, sieht die Erfahrungen in der Corona-Pandemie als Beleg dafür, dass jede vierte Klinik in Deutschland nicht notwendig ist.

    Berlin (dts Nachrichtenagentur) - "Die Pandemie hat gezeigt, dass der Satz aktueller denn je ist", sagte Litsch dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland" (Dienstagausgaben) mit Blick auf eine Ende 2018 gegebene Einschätzung. "Wir brauchen mehr Spezialisierung und mehr Zentralisierung", sagte er.

    Überangebot in Ballungszentren

    Gerade in Ballungszentren bestehe nach wie vor ein "Überangebot an Kliniken", so der Verbandschef. Bisher seien 70 Prozent der Corona-Patienten in 25 Prozent der Kliniken behandelt worden, argumentierte Litsch. "Die Patienten wurden und werden in großen Krankenhäusern versorgt, die Spezialisten haben, die notwendige intensivmedizinische Ausstattung und schlicht genug Platz, um Isolierstationen einzurichten. Damit wären kleine Häuser einfach strukturell überfordert", argumentierte er. "Für Corona-Patienten war diese zentralisierte Krankenhausbehandlung jedenfalls ein Segen", so Litsch.

    Anzeige


    Es gehe aber auch nicht darum, jedes kleinere Krankenhaus gleich zu schließen. Die Notfall- und Grundversorgung müsse in der Fläche gewährleistet werden. "Aber nicht alle Kliniken müssen alles anbieten", mahnte der AOK-Bundeschef. Außerdem komme auch eine Umwandlung zum Beispiel in ambulante Gesundheitszentren in Frage. Litsch äußerte die Erwartung, dass die Debatte über die Klinikstruktur an Fahrt gewinnen werde. Er sei sicher, dass durch die Pandemie auf allen Ebenen ein Umdenken eingesetzt habe. "Zudem werden der ökonomische Druck und der zunehmende Fachkräftemangel eine Reform befördern", sagte Litsch. "Im europäischen Vergleich haben wir zum Beispiel in Deutschland eigentlich genug Pflegekräfte. Aber sie sind derzeit auf zu viele Einrichtungen verteilt. Das können wir uns einfach nicht mehr leisten", so der Verbandschef.

    Share. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn WhatsApp Reddit E-Mail
    Vorheriger ArtikelThüringens Ministerpräsident sieht Corona gelassen
    Nächster Artikel Hartz-IV-Sätze steigen stärker als bislang bekannt
    Avatar-Foto
    News Redaktion
    • Website

    Die unabhängige News-Redaktion filtert die Nachrichten des Tages, ordnet Hintergründe ein und verschafft wichtigen Themen die nötige Aufmerksamkeit. Wir arbeiten frei von Einflüssen Dritter – ohne Konzern-Beteiligung, Fördermittel und Kredite. - mehr

    MEHR ZUM THEMA
    Dax weiter im Plus - Konjunkturdaten rücken wieder in den Fokus
    2 min
    Schwesig will mit Grünen und Linken sprechen
    1 min
    Bundesregierung fühlt sich nach Wahlen weiter handlungsfähig
    1 min
    SPD will mit Union nochmal über Reformen sprechen
    1 min
    Wiese hat "Bauchschmerzen" bei Berliner Linken
    2 min
    Reul warnt CDU vor Personaldebatten
    1 min

    Kommentar

    Studien: Keine Anzeichen für Deindustrialisierung in Deutschland
    Kommt die Digitalsteuer für Internetkonzerne schon 2026?
    Ex-CDU-Generalsekretär will Beschlüsse mit der AfD ermöglichen
    Spitzen-Diplomat Ischinger: "Ja, wir waren naiv"
    Rubriken
    Beauty
    Finanzen
    Gesundheit
    Job & Beruf
    Lifestyle
    Reise
    Sport
    Technik
    Unterhaltung
    Themen
    Blog
    Fotografie
    Krankenversicherung
    Personen
    Wissen
    Zitate
    • Über uns
    • Datenschutz
    • Impressum
    SOFTCLICK LABS: naanoo ⨳ Medizin+ ⨳ Localpedia ⨳ Promis+ ⨳ Gameblog ⨳ AI News Pro ⨳ Quickpedia

    Suchbegriff eingeben und ENTER drücken