Close Menu
naanoo.comnaanoo.com
    naanoo.comnaanoo.com
    • News
    • Lifestyle
    • Technik
    • Style
    • Gesundheit
    • Finanzen
    • Reise
    • Sport
    • A-Z
    naanoo.comnaanoo.com
    Home»Nachrichten»Arbeitgeber-Chef will Tarifrunde in Metallindustrie verschieben

    Arbeitgeber-Chef will Tarifrunde in Metallindustrie verschieben - Nachrichten

    News RedaktionNews Redaktion06.11.20↻ 15.11.21
    Stahlproduktion, über dts Nachrichtenagentur
    Foto: Stahlproduktion, über dts Nachrichtenagentur

    Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Der designierte Gesamtmetall-Chef Stefan Wolf will die anstehende Tarifrunde für vier Millionen Beschäftigte längere Zeit verschieben. "Die Sozialpartner haben in der jetzigen Corona-Lage eine Vorbildfunktion", sagte Wolf der "Süddeutschen Zeitung" (Wochenendausgabe). "Selbst wenn wir das Verhandlungsteam abspecken, sitzen auf jeder Seite 20 Leute in einem geschlossenen Raum."

    Das lasse sich den Bürgern nicht vermitteln. "Virtuelle Tarifverhandlungen sind unmöglich. Daher schlage ich vor, die Tarifrunde um einen längeren Zeitraum zu verschieben." Nur über einen Punkt will Wolf wie geplant gleich verhandeln, weil es nicht warten könne. "Wir müssen ganz schnell über Differenzierung reden. Firmen mit wirtschaftlichen Problemen müssen vom Tarifvertrag abweichen können, sonst überleben viele nicht." Wolfs Vorstoß kommt unmittelbar, bevor der IG-Metall-Vorstand am Montag öffentlich eine Lohnforderung empfiehlt. Im Dezember sollen die Tarifverhandlungen beginnen. Bisher sind die Positionen von Gewerkschaftern und Arbeitgebern weit auseinander. "Wenn nichts passiert, könnten in den nächsten Jahren nochmal mehr als 200.000 Jobs verloren gehen", sagte IG-Metall-Chef Jörg Hofmann der "Süddeutschen Zeitung". Und weiter: "Für uns steht im Zentrum der Tarifrunde, Arbeitsplätze zu sichern." Zentral dafür sei, im Tarifvertrag die Möglichkeit einer Vier-Tage-Woche zu schaffen, bei der die Betriebe einen Teil des ausgefallenen Entgelts ersetzten. "In Firmen, in denen es gut läuft, braucht es auch eine erkennbare Lohnerhöhung für die Mitarbeiter." Arbeitgeber-Chef Wolf lehnt solche Forderungen angesichts von Transformation und Coronakrise komplett ab. "Es darf 2021 keine Lohnerhöhung geben. Eine weitere Nullrunde ist bitter nötig", sagte der Vorstandschef des Autozulieferers Elring-Klinger. Die Arbeitskosten in der Industrie müssten sinken. Wolf forderte, Zuschläge für spätes Arbeiten einzukürzen. "Denkbar wäre auch Mehrarbeit ohne Lohnausgleich." Zur Vier-Tage-Woche sagte er, die Option, die Arbeitszeit zu verkürzen, könne Firmen helfen. "Aber dadurch dürfen die Kosten nicht steigen. Einen generellen Lohnausgleich schließe ich aus." Wolf amtiert bisher als Vorsitzender des Arbeitgeberverbands Südwestmetall und soll in zwei Wochen als Nachfolger von Rainer Dulger zum Präsidenten des bundesweiten Verbands Gesamtmetall gewählt werden.

    Anzeige

    Share. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn WhatsApp Reddit E-Mail
    Vorheriger ArtikelNRW gibt Kita-Helfern Garantie zur Weiterqualifizierung
    Nächster Artikel US-Medien: Biden-Vorsprung in Nevada und Pennsylvania wächst
    Avatar-Foto
    News Redaktion
    • Website

    Die unabhängige News-Redaktion filtert die Nachrichten des Tages, ordnet Hintergründe ein und verschafft wichtigen Themen die nötige Aufmerksamkeit. Wir arbeiten frei von Einflüssen Dritter – ohne Konzern-Beteiligung, Fördermittel und Kredite. - mehr

    MEHR ZUM THEMA
    Dax legt deutlich zu - rückläufiger Ölpreis sorgt für Kauflaune
    2 min
    Rehlinger kritisiert Merz: Kanzler schätzt Lage falsch ein
    2 min
    Große US-Sender schränken Trump-Berichterstattung ein
    1 min
    Sprecher: Merz stellt Krankenversicherungssystem nicht infrage
    1 min
    SPD-Abgeordneter Töns fordert Trennung von Partei- und Ministeramt
    1 min
    Pilsinger gegen Abschaffung der privaten Krankenversicherung
    1 min

    Die Kommentare sind geschlossen.

    Kommentar

    Studien: Keine Anzeichen für Deindustrialisierung in Deutschland
    Kommt die Digitalsteuer für Internetkonzerne schon 2026?
    Ex-CDU-Generalsekretär will Beschlüsse mit der AfD ermöglichen
    Spitzen-Diplomat Ischinger: "Ja, wir waren naiv"
    Rubriken
    Beauty
    Finanzen
    Gesundheit
    Job & Beruf
    Lifestyle
    Reise
    Sport
    Technik
    Unterhaltung
    Themen
    Blog
    Fotografie
    Krankenversicherung
    Personen
    Wissen
    Zitate
    • Über uns
    • Datenschutz
    • Impressum
    SOFTCLICK LABS: naanoo ⨳ Medizin+ ⨳ Localpedia ⨳ Promis+ ⨳ Gameblog ⨳ AI News Pro ⨳ Quickpedia

    Suchbegriff eingeben und ENTER drücken