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    Home»Nachrichten»Arbeitgeberpräsident warnt vor Stellenabbau ohne Öffnungsszenario

    Arbeitgeberpräsident warnt vor Stellenabbau ohne Öffnungsszenario - Nachrichten

    News RedaktionNews Redaktion09.02.21↻ 15.11.21
    Hinweisschild an einer geschlossenen Bar, über dts Nachrichtenagentur
    Foto: Hinweisschild an einer geschlossenen Bar, über dts Nachrichtenagentur

    Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Arbeitgeberpräsident Rainer Dulger warnt vor Arbeitsplatzabbau, falls die Kanzlerin und die Ministerpräsidenten bei ihrer Sitzung zur Corona-Politik am Mittwoch kein Öffnungsszenario entwickeln und beschließen. "Es wäre aus Sicht der Arbeitgeber nicht nachvollziehbar, die einschränkenden Maßnahmen weiter fortzuführen, ohne endlich ein klares und regelbasiertes Öffnungsszenario zu erkennen, das auch eine breite Mehrheit mitträgt", sagte der Präsident der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland" (Dienstagausgaben). Vielen Unternehmen in Deutschland fehle jeglicher Planungshorizont, kritisierte Dulger.

    "Und viele Unternehmen haben den Punkt bereits erreicht, an dem sie Beschäftigung abbauen müssen, viele stehen kurz davor", warnte er. "Es ist kurz vor 12. Deutschland steht vor entscheidenden Wochen, die unsere Zukunft und wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit bestimmen werden." Der BDA-Präsident bot zudem die Hilfe der Betriebsärzte beim Impfen an. "Nach der Überwindung des Angebotsmangels beim Impfstoff können die Arbeitgeber auch mit ihren Betriebsärzten einen Beitrag dazu leisten, die staatliche Impfstruktur zu ergänzen und zur Erreichung der Impfziele einen wichtigen Beitrag leisten", sagte er. "Wir brauchen einen marktwirtschaftlichen Deutschlandplan – keine Notbewirtschaftungs-Fantasien. Wir Arbeitgeber wollen uns so schnell es geht mit der Politik über eine Strategie austauschen, die die Absenkung von Infektionszahlen und die Absenkung von Insolvenzen verantwortungsvoll miteinander verknüpft." Als Arbeitgeberverbände stehe man zum Dialog bereit.

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